Guten Morgen {{ Vorname | liebe Schwabacherinnen & Schwabacher }},
Du liest die Ausgabe des 28. August 2026 und ein wunderbares Wochenende liegt vor uns.
☀️ Sonne, Strand und ein gutes Buch. Da man nicht immer alles haben kann, zählt eigentlich nur Letzteres, um in den letzten Sommerwochen noch einmal ein wenig zu entspannen. Wir haben in der Geschichte der Woche mit Erfolgsautorin Sabine Weigand darüber gesprochen, was ein gutes Buch ausmacht und wie ihre Werke entstanden sind.
Veranstaltungen & Unterhaltung
In dieser Rubrik findest du eine bunte Auswahl von Veranstaltungen in Schwabach in den kommenden Wochen.
Auf einen Blick - Am Wochenende
🍿 Für Cineasten – Das Sommernachtfilmfestival bringt weiterhin unterschiedliche Filme auf die Open-Air-Leinwand. Beginn ist jeweils um 20:30 Uhr. Spielort ist der Innenhof des Alten DG und Tickets kosten rund 10 €. Auf dem Restprogramm stehen: Freitag, 28. August: Sie glauben an Engel, Herr Drowak? // Samstag, 29. August: Extrawurst
🔎 Für Entdeckungsreisende – Die KinderKundschafter gingen auch 2026 wieder auf Tour durch Schwabach. Das Abschlussfest steigt am Samstag, 29. August, von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr im Aurex.
🕶️ Für Festivalfeelings – Der Schillerplatz wird am Samstag, 29. August, von 16:00 bis 22:00 Uhr erneut zur Open-Air-Bühne. Bei der Late Summer Edition des Schiller Open Air sorgen Catharine, Monaggosflo und Blankenheim gemeinsam mit dem Team der Bar & Eventlocation “dieBank” für elektronische Klänge unter freiem Himmel. Die perfekte Gelegenheit, einen Sommerabend mitten in der Schwabacher Altstadt zu verbringen.
🍺 Für Neugierige – Bei einem offenen und kostenfreien Braukurs des Schwabacher Brauvereins dreht sich alles um das gemeinsame Bierbrauen und den Austausch rund um Malz und Hopfen. Am Sonntag, 30. August, beginnt der Brautag um 09:00 Uhr, ab 15:00 Uhr wird gemeinsam gegrillt. Grillgut und Beilagen sollen selbst mitgebracht werden.
Auf einen Blick - Kommende Woche
🎸 Für Bluesboys and -girls – Die Annabar lädt am Mittwoch, 02. September, wieder zum „Blues Wednesday“ ein. Beginn ist um 18:00 Uhr. Auf dem Programm steht ein entspannter Konzertabend zwischen Barhocker und Bluesklassikern. Der Eintritt ist frei.
🍺 Für Geschmacksforscher – Der Schwabacher Brauverein erkundet mit dem Heimatverein Spalt, wie Hopfenpflücker früher lebten und aßen. Die kulinarische Runde startet am Samstag, 05. September, um 09:00 Uhr und dauert bis etwa 13:00 Uhr; Treffpunkt ist am HopfenBierGut, Gabrieliplatz 1 in Spalt. Unterwegs stehen kleine Häppchen, ein Hopfenpflückerhaus und die Brauerei auf dem Programm. Die Teilnahme kostet 20 € zuzüglich Mittagessen, anschließend beginnt das Hopfenzupferfest.
🎙️ Für Tanzfreudige – Die Band “Coole Socken” bringt Rock, Pop, Country und Blues auf die Bühne des Burgersgarten. Am Samstag, 05. September, beginnt das Konzert um 17:00 Uhr und läuft bis 22:00 Uhr.
🤓 Für Besserwisser – In der Stern.Osteria wird am Samstag, 05. September, beim Pubquiz in Teams um die richtigen Antworten gerätselt, begleitet von Pizza und Getränken. Leider sind alle Plätze schon vergeben, man kann sich aber noch für die Nachrückerliste eintragen.
Unser Partner der Woche: EDEKA Krawczyk
Frische, die man schmeckt – bei EDEKA Krawczyk steht Qualität seit Generationen im Mittelpunkt. Ob knackiges Obst und Gemüse, ausgewählte Feinkost oder regionale Spezialitäten: Hier trifft Vielfalt auf persönliche Beratung. Mit Leidenschaft und einem feinen Gespür für Genuss sorgt das Team dafür, dass jeder Einkauf zu einem kleinen Erlebnis wird!
Geschichte der Woche - 30 Seiten, dann ist Schluss

Foto: Privat | Sabine Weigand bei einer Lesung
Zehn Seiten. Viel mehr Zeit bleibt einem Buch nicht, wenn es Sabine Weigand überzeugen will. „In diesen ersten Minuten muss die Lunte gelegt werden“, sagt die Schwabacher Schriftstellerin. Ein Roman müsse sie aus ihrer eigenen Wirklichkeit holen und direkt in eine andere Welt katapultieren. Gelingt das nicht, gibt es noch eine kleine Schonfrist. Nach 30 Seiten ist endgültig Schluss. „Wenn es mich dann nicht gepackt hat, ist es Zeitverschwendung.“
Das klingt ziemlich streng für eine Autorin, die selbst weiß, wie viel Arbeit zwischen dem ersten Satz und dem fertigen Buch steckt, aber ein paar Basics müssen wohl einfach stimmen, sonst könne man das gesamte Werk vergessen. „Geschwafel, schlechte Dialoge und schlechtes Deutsch“, zählt sie auf. Hölzerner Stil sei ebenfalls gefährlich. Besonders dann, wenn ein Roman „wie ein besserer Schulaufsatz“ klinge. Ein Vergleich, zu dem Weigand später noch einmal zurückkehren wird. Denn ausgerechnet eine ziemlich ungeliebte Schulübung gehört für sie zu den wichtigsten Werkzeugen beim Schreiben.

Foto: Privat - Sabine Weigand
Zur Person: Sabine Weigand wurde 1961 in Nürnberg geboren und ist seit Jahrzehnten eng mit Schwabach verbunden.
Die promovierte Historikerin arbeitete über viele Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Stadtmuseum und ist vor allem für ihre historischen Romane bekannt, in denen sie belegte Quellen und reale Biografien mit erzählender Fiktion verbindet.
Zu ihren Werken gehören aber auch Bücher wie jenes über Helga F., das das Thema Transsexualität behandelt, sowie verschiedene rein historische Beiträge.
Seit 2018 sitzt sie für Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag.
Drei Jahre ohne Küchentisch
Dass Weigand überhaupt Schriftstellerin wurde, verdankt die Autorin dagegen weder einem Kindheitstraum noch einem göttlichen Musenkuss. Sondern, wie sie selbst erzählt, vor allem der Langeweile.
Ihr Sohn war gerade in den Kindergarten gekommen, verbrachte die Vormittage dort und die Nachmittage häufig mit Freunden im Garten. Weigand hatte plötzlich Zeit. Und noch etwas anderes hatte sie: Material aus ihrer Dissertation über eine fränkische Markgräfin, die von der eigenen Familie auf der Plassenburg eingesperrt worden war.
Hatte sie das Thema wirklich voll ausgeschöpft? Nicht ganz. „Ich dachte mir: Das ist ein guter Romanstoff, den könnte ich doch selbst schreiben.“ Also kaufte sie einen Laptop und stellte ihn in der Küche auf. Das hatte Folgen für das Familienleben. „Ab dann haben wir drei Jahre lang nicht mehr in der Küche gegessen.“ erzählt Weigand lachend.
Geschrieben wurde stattdessen in jeder Lücke, die der Alltag hergab. “Wenn die Kartoffeln vor sich hin blubberten, die Waschmaschine rumpelte oder irgendwo fünf Minuten übrig waren, dann habe ich eben ein paar Sätze geschrieben.”.
Aus dieser etwas improvisierten Schreibstube entstand 2004 schließlich „Die Markgräfin“. Weigand, promovierte Historikerin und frühere wissenschaftliche Mitarbeiterin des Stadtmuseums Schwabach, verbindet darin historisches Quellenmaterial mit erzählender Fiktion. Ein Prinzip, das auch ihre weiteren historischen Romane prägt.
Erst die Figur, dann die Geschichte

Quelle: Fischer Taschenbuchverlag | Der Roman “Die Manufaktur der Düfte” hat seine Ursprünge in Schwabach
Wie aber nähert man sich so einem Werk, wenn man nicht gerade noch eine Dissertation rumliegen hat? Für ihre Bücher sucht Weigand zunächst nach realen Menschen. Eine Liebesgeschichte einfach ein paar Jahrhunderte zurückzuversetzen, reicht ihr nicht. „Ich will historische Realität mit erzählender Fiktion verbinden.“
Dafür braucht es zunächst eine Figur, die genügend Stoff liefert, was deutlich schwieriger sei, als es klingt. Viele historische Biografien seien nur für wenige Jahre gut dokumentiert. Danach versiegen die Quellen oder es passiert schlicht nichts Erzählenswertes mehr, das einen Roman über mehrere hundert Seiten tragen könnte.
Deshalb kann eine Recherche auch ins Leere laufen. Dann beginnt die Suche von vorne. Irgendwann komme aber dieser Moment, in dem sie merke: „Oh, hier kann man einen Spannungsbogen über viele Jahre oder gar ein ganzes Leben schreiben.“
Inspiration ist für Weigand deshalb wenig mystisch. „Inspiration ist kein Zufall.“ Sie komme, wenn man sich einen Stoff erarbeitet und lange genug mit ihm beschäftigt habe. Fast jedes historische Thema werde irgendwann spannend, wenn man tief genug hineingehe. Eine These, die gegenwärtig auch von anderen erfolgreichen Content-Formaten wie zum Beispiel “Geschichten aus der Geschichte” unterstrichen wird.
Manchmal überfielen sie die Ideen bei der Recherche an den tatsächlichen historischen Schauplätzen. Manchmal entstünden sie erst beim Schreiben. Dann könne ein regelrechter Flow entstehen. Weigand nennt das „blankes Schreibglück“. Nur: Dauerzustand ist dieses Glück nicht.
Ein literarischer Marathon
Der erste Satz macht Weigand dabei wenig Angst. Nach ungefähr einem Jahr Recherche habe der Stoff lange genug in ihr „gegärt und gesiedet“. Dann müsse die Geschichte irgendwann heraus. Der Anfang müsse aber dennoch sitzen. „Du hast nur eine Chance, den Leser zu packen“, betont Weigand. Der Leser müsse möglichst sofort in einer Szene stehen, müsse riechen und schmecken können, was dort passiert. Im Englischen gibt es dafür längst einen passenden Begriff: den „Hook“, den Haken, an dem der Leser hängenbleiben soll.
Doch aller Vorbereitung zum Trotz ist das Schreiben kein entspannter Lauf ins Ziel, sondern eher ein Marathon. Entsprechend eindeutig fällt Weigands Antwort auf die Frage nach der schwierigsten Phase eines Romans aus: „Die Mitte.“ Wenn man bereits ein Jahr schreibe, den Spannungsbogen halten müsse und sich nicht verlieren dürfe, komme irgendwann der Moment, an dem man auf das Manuskript schaue und denke: „Oh Weh, und jetzt noch 300 Seiten…..“.
Im letzten Viertel ändere sich das wieder. Dann „galoppiert es“, wie Weigand sagt. Der Schluss rutsche schließlich fast von alleine heraus. Ihre durchaus bildhafte Beschreibung dafür: das Finale ihrer Bücher sei „eine literarische Sturzgeburt“.
Gliederung und Spannungsmaus
Wem es beim Lesen nun selbst in den Fingern brennt oder wer schon lange mit dem Gedanken spielt, schriftstellerisch tätig zu werden, bekommt von Weigand zunächst einen denkbar einfachen Rat: „Einfach machen.“
Wer das Bedürfnis zu schreiben habe, müsse anfangen. Nur sollte niemand erwarten, dass daraus ein entspanntes Nebenher wird. „Das ist nix für eine Woche.“ Schreiben bedeute Arbeit, Selbstdisziplin und eben nicht permanent Freude. Wenn es irgendwann gar keinen Spaß mehr mache, solle man daher auch wieder aufhören.
Wer ernsthaft an die Sache herangehen möchte, bekommt aber noch einen zweiten, weniger spontanen Rat, nämlich machen, aber nicht einfach draufloszuschreiben.
„Ohne Gliederung und klare Vorstellung, was ins Buch muss, geht nix.“ Wer 600 Seiten schreiben wolle, brauche einen Plot und einen roten Faden. Sonst, sagt Weigand, „kommt man in den Wald“, womit wir wieder beim Schulaufsatz vom Anfang wären.
Ausgerechnet die Gliederung, die schon früher kaum jemand freiwillig schreiben wollte, empfiehlt die Bestsellerautorin auch angehenden Schreiberlingen. Ihre eigene Vorbereitung für einen Roman gerät dabei durchaus umfangreicher. Rund 30 bis 50 Seiten seien allein die vorbereitenden Notizen. Hauptpersonen, Struktur, Plot und eine grundlegende Zusammenfassung. Selbst nach zahlreichen Büchern verzichtet sie darauf nicht. Vielleicht auch ein spätes Erbe des ihrer Promotion zugrunde liegenden Studiums als Geschichtslehrerin am Gymnasium?
Lesetipps einer Autorin

Quelle: Ott Schwabach - Die Seifenmanufaktur Ribot in Schwabach war die Vorlage für einen von Weigands historischen Romanen.
Zum Schluss bleibt noch die Frage offen, was eine Frau mit in die verbleibenden Wochen des Sommers nimmt, die schlechten Büchern gerade einmal 30 Seiten gewährt.
Drei Empfehlungen hat Weigand für die letzten Sommertage.
Da wäre zunächst „Yesteryear“ von Caro Claire Burke. Der Roman nimmt die perfekte Onlinewelt einer Tradwife-Influencerin auseinander und konfrontiert deren inszeniertes, pseudo-traditionelles Leben mit einer sehr viel ungemütlicheren Realität. Nicht nur für junge Frauen, gerade auch für junge Männer ein “Must-Read” befindet Weigand.
Dann „Lázár“ von Nelio Biedermann, eine Familiensaga über eine ungarische Adelsfamilie vor den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts. Weigands Kurzrezension fällt eindeutig aus: „Tolle Figuren, tolle Zeit, toll geschrieben.“
Und Nummer drei? Da sagt sie, möge man ihr ein wenig Eigenwerbung erlauben, immerhin sei es ein Buch, dessen Schauplatz für Baratier-Leser ein bekanntes Umfeld bietet. Es handelt sich um ihr eigenes Werk „Die Manufaktur der Düfte“. Der Roman erzählt von Fritz Ribot und der Schwabacher Seifenfabrikantenfamilie.
Für alle Schwabacher gilt ohnehin: Die ersten 30 Seiten kann man ihr ja geben.
Weitere Schwabacher Autoren
Noch nicht genug vom Schmökern? Dann gibt es hier noch mehr Lesestoff aus Schwabach.
Catrina Seiler - schreibt über Fantasy, Alpakas in der Dusche und einen überraschenden Roadtrip mit einer norwegischen Waldkatze.
Cesare Kaiser - setzt sich in “Der liebe Gott und die böse Welt” mit Grundsätzen der Theologie auseinander.
Ina Spang - spielt nicht nur bei Muddy What, sondern verfasst auch Prosa, Kinderbücher und illustriert diese.
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Stadtgeschehen - Menschen, Vereine, Organisationen
⚽️ Landesliga-Update
Sechs Punkte für Schwabach. Der SC04 bezwang auswärts Herzogenaurach mit 0:1 und auch der SVU ließ zuhause nichts anbrennen und schickte die Gäste des ATSV Erlangen mit 4:1 nach Hause. Am Wochenende geht es für die Roten Teufel (#8 - 7 Sp. - 12 P.) auswärts zu Aufsteiger Wendelstein (#11 - 8 Sp. - 10 P.). Am Samstag, 29. August, gibt es um 11:00 Uhr die Chance zur Revanche für das frühe Pokalaus gegen die Nachbarstadt im Toto-Pokal. Ebenfalls am Samstag empfängt der SC04 (#6 - 7 Sp. - 13 P.) um 15:00 Uhr die zweite Mannschaft der SpVgg Bayreuth (#9 - 8 Sp. - 11 P.) zuhause.
📬 Post vom fremden Messstellenbetreiber
Wer derzeit Schreiben der Deutschen Messwesen im Briefkasten findet, sollte genau hinschauen: Das Unternehmen arbeitet nach Angaben der Stadtwerke unabhängig und nicht in deren Auftrag. Die Postwurfsendung wirbt mit einem kostenlosen Einbau eines Smart Meters. Illegal ist das nicht, der anschließende Messstellenbetrieb kann jedoch kostenpflichtig sein. Wichtig zu wissen: Wer das Angebot annimmt, wechselt zugleich den Messstellenbetreiber. Dessen Preise sind anders als beim grundzuständigen Betreiber nicht an dieselben gesetzlichen Preisobergrenzen gebunden. Eine Reaktion oder Terminvereinbarung ist nicht verpflichtend. Es lohnt sich deshalb Vertragslaufzeit, laufende Kosten und Kündigungsfristen sowie die Entscheidung für einen Wechsel zwischen unterschiedlichen Anbietern vorab genau zu prüfen.
🚨 Obacht, Warntag!
Am Donnerstag, 10. September, steht wieder der Bundesweite Warntag an. Ab 11:00 Uhr verschickt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe eine Probewarnung, die unter anderem über Warn-Apps, Cell Broadcast sowie Radio und Fernsehen ausgespielt wird. Kommunen können zusätzlich Sirenen und weitere lokale Warnmittel testen. Gegen 11:45 Uhr folgt die Entwarnung. Der Aktionstag soll zeigen, ob die verschiedenen Warnwege im Ernstfall zuverlässig funktionieren. Wer also plötzlich mehrere Geräte gleichzeitig Alarm schlagen hört, muss sich diesmal nicht erschrecken.
💐 Mit Rosen an die Spitze
Lilly Mörtel aus Unterreichenbach hat ihre Floristen-Ausbildung als beste Prüfungsteilnehmerin Bayerns abgeschlossen. Ausgebildet wurde Mörtel in der Gärtnerei und Floristik von Doris Burmann, wo sie ursprünglich über ein Praktikum gelandet war. Eine grandiose Auszeichnung für Betrieb und Auszubildende.
🦊 News aus dem Fux
Nach der vorübergehenden Pause im September geht es im Oktober auf jeden Fall weiter, das bekräftigte das Fux-Team jetzt noch einmal auf Instagram. In welcher Konstellation, das würde in den kommenden Wochen kommuniziert werden. Auch wenn der Grund für die Neuorganisation ein trauriger ist, können sich Stammgäste bald auf die Wiedereröffnung ihres Stammladens freuen.
Aus Stadtrat & Verwaltung
♻️ Umweltmobil kommt
Am Samstag, 12. September, ist das Umweltmobil wieder in Schwabach unterwegs. Angenommen werden giftige und umweltschädliche Abfälle aus Privathaushalten sowie vergleichbare Mengen aus Gewerbe- und Dienstleistungsbetrieben – kostenlos und in haushaltsüblichen Kleinmengen. Stationen: 10:00 Uhr bis 11:30 Uhr, Ostanger (Parkbad), 12:30 Uhr bis 13:30 Uhr, Wolkersdorfer Kirchweihplatz
Das Beste kommt zum Schluss
Für alle die das Gefühl haben, dass es nur noch schlechte Nachrichten gibt, wollen wir den Newsletter immer mit einer guten Nachricht enden lassen. In diesem Sinne wünschen wir ein schönes Wochenende und bedanken uns für Deine Zeit!
Mehr Reanimationsversuche durch Mitmenschen

Giphy
Wenn das Herz plötzlich stehen bleibt, zählt jede Minute. Daher machen diese Nachrichten Mut. Immer häufiger beginnen Menschen schon mit der Wiederbelebung, bevor der Rettungsdienst eintrifft. 2025 war das laut Deutschem Reanimationsregister bei rund 54 Prozent der außerklinischen Reanimationen der Fall. In knapp zwei von fünf Fällen half die Leitstelle telefonisch beim richtigen Vorgehen, zusätzlich kamen zunehmend speziell ausgebildete oder per Smartphone alarmierte Ersthelfer zum Einsatz.
Das ist bei rund 130.000 Herz-Kreislauf-Stillständen außerhalb von Kliniken pro Jahr keine kleine Zahl. Die Überlebensrate bleibt mit elf Prozent zwar ausbaufähig. Die gute Nachricht aber: Die Rettungskette ruht auf immer mehr Schultern und offenbar schauen immer mehr Menschen nicht nur zu, sondern fangen an zu helfen.
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