Guten Morgen {{ Vorname | liebe Schwabacherinnen & Schwabacher }},
Du liest die Ausgabe des 21. August 2026 und ein wunderbares Wochenende liegt vor uns.
♻️ Mit Baratier versuchen wir, immer wieder auch Geschichten und Themen zu beleuchten, die ansonsten etwas unter dem Radar der Öffentlichkeit fliegen. Bei der heutigen Geschichte der Woche kann man aber mit Fug und Recht behaupten, dass sie uns alle angeht. Wir haben uns auf die Spuren des Schwabacher Mülls gemacht und unter anderem erfahren, warum uns dieser teurer zu stehen kommt, wenn wir nicht als Gemeinschaft daran arbeiten.
Veranstaltungen & Unterhaltung
In dieser Rubrik findest du eine bunte Auswahl von Veranstaltungen in Schwabach in den kommenden Wochen.
Auf einen Blick - Am Wochenende
🍿 Für Cineasten – Das Sommernachtfilmfestival bringt vom Freitag, 21. August, bis Samstag, 29. August, an neun Abenden unterschiedliche Filme auf die Open-Air-Leinwand. Beginn ist jeweils um 20:30 Uhr. Spielort ist der Innenhof des Alten DG und Tickets kosten rund 10 €. Auf dem Programm stehen: Freitag, 21. August: Der Teufel trägt Prada 2 // Samstag, 22.August: Verflucht normal // Sonntag, 23.August: Die Ältern
🍹 Für Sundowner – Beim End-of-Summer-Event von Limerence stehen Tech-House-Musik, Getränke, Happy Hour und Padel auf dem Programm. Padel?! Ja, richtig gelesen! Die Veranstaltung findet am Freitag, 21. August, von 16:00 Uhr bis 22:00 Uhr in der frisch eröffneten Stern.Osteria in der Wiesenstraße statt.
🎺 Für Blasmusikrocker – The Heimatdamisch spielen am Samstag, 22. August, ab 18:00 Uhr im Burgersgarten. Die Band verbindet bayerische Blasmusik mit Rock- und Pop-Klassikern, unter anderem mit Trompete, Posaune, Akkordeon, Tuba und Schlagzeug. Einlass ist ab 15:00 Uhr, los geht es um 18:00 Uhr. Die Tickets kosten 26 €, im Vorverkauf 23 €.
🍷 Für Künstler und Genießer – Bei „Sip & Glaze“ treffen Keramikgestaltung und eine Verkostung von fünf Weinen aus Südtirol aufeinander. Das außergewöhnliche Kombi-Event beginnt am Samstag, 22. August, um 18:00 Uhr bei Aurum Interior & Wine. Die Teilnahme kostet 59 € zuzüglich des ausgewählten Keramikstücks. Die Plätze sind begrenzt, Anmeldung über das Aurum.
Auf einen Blick - Kommende Woche
🍿 Für Cineasten – Das Sommernachtfilmfestival bringt vom Freitag, 21. August, bis Samstag, 29. August, an neun Abenden unterschiedliche Filme auf die Open-Air-Leinwand. Beginn ist jeweils um 20:30 Uhr. Spielort ist der Innenhof des Alten DG und Tickets kosten rund 10 €. Auf dem Programm stehen: Montag, 24.August: Für immer ein Teil von dir // Dienstag, 25. August: Chéri, ich komme // Mittwoch, 26. August: All das Ungesagte zwischen uns // Donnerstag, 27. August: Dann passiert das Leben // Freitag, 28. August: Sie glauben an Engel, Herr Drowak? // Samstag, 29. August: Extrawurst
🪩 Für Senioren – Die AWO Mittelfranken Süd lädt zu einem Tanznachmittag im AWO-Saal. Am Dienstag, 25. August, wird von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr das Tanzbein geschwungen.
🔎 Für Entdeckungsreisende – Die KinderKundschafter gehen auch 2026 wieder auf Tour durch Schwabach. Während der Pfingst- und Sommerferien verwandeln sich Spiel- und Bolzplätze in verschiedenen Stadtteilen in kleine Forschungsstationen. Die Aktionen richten sich an Kinder ab sechs Jahren und finden jeweils von 11:30 bis 17:30 Uhr statt. Dieses Jahr stehen folgende Locations auf dem Plan: Dienstag, 25. August, bis Donnerstag, 27. August, Altstadt, Spielplatz Alte Linde. Das Abschlussfest steigt am Samstag, 29. August, von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr im Aurex.
🕶️ Für Festivalfeelings – Der Schillerplatz wird am Samstag, 29. August, von 16:00 bis 22:00 Uhr erneut zur Open-Air-Bühne. Bei der Late Summer Edition des Schiller Open Air sorgen Catharine, Monaggosflo und Blankenheim gemeinsam mit dem Team der Bar & Eventlocation “dieBank” für elektronische Klänge unter freiem Himmel. Die perfekte Gelegenheit, einen Sommerabend mitten in der Schwabacher Altstadt zu verbringen.
Unser Partner der Woche: AOK Bayern

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Moderner Service in neuer Geschäftsstelle. Die AOK Schwabach hat seit Juli in der „Alte Rother Straße 2b“ für alle Kundinnen und Kunden geöffnet. Direktor Claus Eitel und sein Team freuen sich darauf, Kundinnen und Kunden in der neuen Geschäftsstelle willkommen zu heißen. Moderne Ausstattung, barrierefreier Zugang und eine angenehme Atmosphäre schaffen ideale Bedingungen für eine kompetente Beratung rund um Gesundheit und Krankenversicherung. Die neue AOK-Geschäftsstelle Schwabach: persönlich, modern und nah an den Menschen.
Geschichte der Woche - Es kommt auf uns an

Foto: Baratier - KI-generiert | Solche Bilder bleiben uns in Schwabach dank eines hervorragenden Recycling-Systems zum Glück erspart. Doch könnte es auch in unserer Stadt gerne noch deutlich weniger Müll sein
Man kennt es. Die leere Joghurtdose in der Hand und die Frage: Gelber Sack oder schwarze Tonne? Und was darf eigentlich in den Biomüll? Bei der Bananenschale ist die Sache noch recht eindeutig. Bei einer singenden Glückwunschkarte mit eingebauter Batterie wird es schon interessanter.
Müll ist eine dieser Alltagsfragen, die meist genau so lange Aufmerksamkeit bekommen, bis der Deckel der Tonne zufällt. Auf gut Deutsch: leider so gut wie keine. In Schwabach ist das Thema derzeit allerdings besonders sichtbar. An Containerstandorten werden illegal Säcke, Elektrogeräte und anderer Unrat abgestellt, der Recyclinghof arbeitet an seiner Kapazitätsgrenze. Dabei funktioniert die Mülltrennung in der Stadt eigentlich ziemlich gut.
Grund genug, einmal nicht beim Tonnenrand aufzuhören. Wir haben beim Schwabacher Umweltschutzamt und bei der Müllverbrennungsanlage Nürnberg nachgefragt: Woher kommt unser Müll, wohin geht er und was bleibt am Ende davon übrig?
549 Kilo pro Nase
Foto: Pressestelle Stadt Schwabach | Bei einem Rundgang macht sich die Stadtspitze vor Ort ein Bild vom Entsorgungsprozess in Schwabach
Am Anfang stehen zwei große, aber irgendwie wenig greifbare Zahlen. 19.824 Tonnen Abfall erfasste die Schwabacher Abfallwirtschaft 2024. Das Gesamtabfallaufkommen weist der Abfallbericht zugleich mit 549 Kilogramm pro Einwohner aus. Die erste Erkenntnis: Das sind deutlich mehr als der bayerische Vergleichswert von 459 Kilogramm. Gleichzeitig erreichte Schwabach eine Verwertungsquote von 74 Prozent und lag damit laut städtischem Abfallbericht erneut in der bayerischen Spitzengruppe.
Ein Widerspruch ist das nur auf den ersten Blick. In Städten fällt grundsätzlich mehr erfasster Abfall an, erklärt Markus Baumeister, Leiter des Schwabacher Umweltschutzamts. Hinzu komme ein ausgesprochen nutzerfreundliches Sammelsystem, etwa mit zahlreichen Gartenabfallcontainern. Wer Müll bequem, an offizieller Stelle und getrennt loswerden kann, tut es offenbar auch.
Dafür setzt Schwabach auch einen finanziellen Anreiz. Gebühren fallen im Wesentlichen über den Restmüll an. Nach den Behälterzahlen des Abfallberichts sind rund 42 Prozent der Schwabacher Restmüllbehälter die kleinen 40-Liter-Tonnen. Wer ordentlich trennt, kann also mit wenig Restmüllvolumen auskommen. Doch auch dieser Müll muss natürlich irgendwohin.
Wird am Ende doch alles verbrannt?

Foto: Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Nürnberg | Die Müllverbrennungsanlage (MVA) in Nürnberg, in der auch Schwabacher Restmüll landet
Dass Mülltrennung ohnehin nichts bringe, weil am Ende alles im selben Ofen lande, gehört zu den urbanen Mythen, die sich unerschöpflich halten. Und tatsächlich begibt sich ein Teil des Schwabacher Mülls auf direktem Weg in die Flammen. Doch eben nur ein Teil.
„Verbrannt wird nur, was in der Restmülltonne gelandet ist“, sagt Hans-Peter Kauppert, Zweiter Werkleiter des Abfallwirtschaftsbetriebs Nürnberg. Wer die Plastikverpackung in die schwarze Tonne wirft, entscheidet damit selbst, dass sie nicht mehr recycelt werden kann.

Zur Person: Hans-Peter Kauppert ist seit vielen Jahrzehnten Wahl-Schwabacher und in seiner Funktion als zweiter Werkleiter des Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Nürnberg auch für den Schwabacher Restmüll verantwortlich.
Um über das Thema Müll, Müllvermeidung und Recycling aufzuklären, gibt er Vorträge, Interviews und führt Werksführungen durch.
Ganz so sauber ist die Welt allerdings auch andersherum nicht. Richtige Trennung ist Voraussetzung für Recycling, aber keine Garantie dafür. Auch bei der Sortierung des Gelben Sacks entstehen Reststoffe. Fehlwürfe, stark verschmutzte Kunststoffe oder Materialien, die nicht sinnvoll sortiert und stofflich verwertet werden können, landen schließlich ebenfalls in der Verbrennung.
Besonders ärgerlich ist falsch eingeworfener Biomüll. Nach Masse besteht der deutsche Restmüll laut Kauppert zu etwa 30 Prozent aus organischen Abfällen. Dabei könnten diese kompostiert oder vergoren und damit wesentlich sinnvoller genutzt werden, zum Beispiel in Biogasanlagen.
Auch Schwabach kämpft damit. 2024 mussten 117 große Biocontainer wegen zu vieler Störstoffe als Restmüll geleert werden. Gerade bei den 1,1-Kubikmeter-Behältern mit vielen Nutzern sei die Verantwortlichkeit schwierig, sagt Baumeister. Neue Biocontainer dieser Größe gibt die Stadt deshalb inzwischen nicht mehr aus.
Ein ganzheitlicher Prozess

Foto: Jürgen Klieber | Mehrere Fahrzeuge können parallel die täglich anfallenden Tonnen an Müll in der MVA anliefern.
Wie genau verläuft aber nun die Reise des Restmülls? „Der Weg ist kurz“, sagt Kauppert. Was morgens im Schwabacher Müllwagen landet, fährt zur Müllverbrennungsanlage nach Nürnberg. Dort wird der Lastwagen gewogen, kippt seinen Inhalt in der Anlieferhalle in den Müllbunker und fährt wieder über die Waage. Die Differenz ergibt die angelieferte Menge.
2025 kamen so aus Schwabach knapp 5.000 Tonnen Hausrestmüll und rund 730 Tonnen Sperrmüll. Insgesamt verarbeitet die Nürnberger Anlage jährlich etwa 235.000 bis 240.000 Tonnen Abfall. Aus dem Bunker wandert er nach kurzer Zwischenlagerung in eine der drei Ofenlinien.
Dort brennt der Müll bei mindestens 850 Grad. Sein Heizwert liegt laut Kauppert bei etwas mehr als 10.000 Kilojoule pro Kilogramm und damit gar nicht so weit von Braunkohle entfernt. Vereinfacht gesagt zeigt dieser Wert, dass bei der Verbrennung ordentlich Energie in Form von Hitze entsteht. Mit dieser Hitze wird wiederum Hochdruckdampf erzeugt, aus dem Strom und Fernwärme gewonnen werden. Auch hier zeigt sich, wie sehr das System bereits auf höchstmögliche Nachhaltigkeit optimiert ist.
Doch auch Feuer kann Müll nicht einfach gänzlich verschwinden lassen. Aus einer Tonne Abfall entstehen laut Kauppert ungefähr 200 Kilogramm Schlacke, auch Rostasche genannt, rund 20 Kilogramm Metalle und etwa 20 Kilogramm Flugasche. Dazu kommen weitere Rückstände aus der Rauchgasreinigung, zum Beispiel Salzsäure und Gips. Der Inhalt unserer schwarzen Tonne wird also “kleiner”, seine Energie wird bestmöglich genutzt und wo möglich werden Wertstoffe zurückgewonnen. Aber „weg“ ist eben auch nach der Verbrennung nicht alles.
Vielfältige Herausforderungen

Foto: Kauppert | Die Müllverbrennungsanlage in Nürnberg ist ein komplexer Apparat in dem Störungen sofort digital erfasst werden
Manchmal scheitert die bestmögliche Entsorgung allerdings bereits, bevor der Prozess überhaupt richtig begonnen hat. Leider gibt es dafür vor Ort besonders markante Beispiele. Die illegalen Ablagerungen an Schwabachs Containerstandorten haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Das schlägt sich auch in den von der Allgemeinheit getragenen Kosten nieder. Musste die Stadt 2021 noch rund 58.700 Euro für die Reinigung aufwenden, standen 2025 bereits mehr als 141.000 Euro zu Buche.
Besonders betroffen seien stark frequentierte, zugleich aber etwas abseits gelegene Plätze wie Mühlenstraße, Ostanger und Reichwaisenhausstraße, erklärt Baumeister. Die Stadt setzt auf Reinigung, Aufklärung und die Verfolgung identifizierter Verursacher. Auch mehrsprachige Hinweise sind geplant.
Ein weiteres Problem liegt in der zunehmenden Elektrifizierung von Alltagsgegenständen und wartet häufig gut versteckt in der Tonne. „Alles, was Akkus enthält, ist des Teufels“, sagt Kauppert. Akkus stecken inzwischen in blinkenden Schuhen, Spielzeug oder singenden Glückwunschkarten. Werden sie im Müllwagen oder Bunker beschädigt, können sie Brände auslösen. Gaskartuschen wiederum können im Ofen explodieren. Beides gehört deshalb nicht in den Restmüll.
Und noch ein Abfallstrom zeigt, dass das Problem längst weit über die richtige Tonne hinausgeht. „Alttextilien sind vom Wertstoff zum Problemstoff mutiert“, sagt Kauppert. Fast- und Ultra-Fast-Fashion haben den Markt mit immer mehr günstiger Kleidung geflutet, während der Absatz gebrauchter Textilien schwieriger geworden ist.
Um zu verstehen, wie massiv das Problem mittlerweile ist, lohnt sich der Blick auf ganz Europa. 2022 konsumierten die Menschen in der EU durchschnittlich rund 19 Kilogramm Textilien pro Kopf, gleichzeitig entstanden etwa 16 Kilogramm Textilabfall. Der Textilkonsum pro Kopf war damit binnen zwölf Jahren um 15 Prozent gestiegen. Rund 70 Prozent der Treibhausgasemissionen, die mit dem europäischen Textilkonsum verbunden sind, entstehen außerhalb Europas und vor allem dort, wo unsere Kleidung produziert wird. Am schlimmsten ist aber, dass schätzungsweise vier bis neun Prozent der in Europa auf den Markt gebrachten Textilien vernichtet werden, ohne je bestimmungsgemäß genutzt worden zu sein.
Die Dimension ist global, die Entscheidung beginnt trotzdem ziemlich banal vor dem Kleiderschrank. Muss es das nächste T-Shirt wirklich sein? Und wenn ja, das für zwei Euro oder das teurere, das man dafür häufiger tragen kann? Und muss ein kaputtes Gerät schon deshalb zum Müll werden, weil eine Reparatur unbequemer erscheint als der Neukauf? Die noch bessere Lösung liegt allerdings einen Schritt vor Recyclinghof und Verbrennungsanlage.
Der beste Müll ist der, der nicht anfällt
Foto: Jeshoots.com (Unsplash) - Viele technische Geräte lassen sich auch heutzutage noch reparieren.
Seit diesem Sommer gilt in Deutschland ein gestärktes Recht auf Reparatur. Die Bundesregierung hat damit die europäische Recht-auf-Reparatur-Richtlinie umgesetzt. Unter anderem sollen Hersteller bestimmter Produkte stärker zur Reparatur verpflichtet werden. Entscheidet sich ein Verbraucher innerhalb der Gewährleistung für eine Reparatur, verlängert sich die Frist um zwölf Monate. Ziel ist ausdrücklich, brauchbare Waren länger im Umlauf zu halten, statt sie vorzeitig zu entsorgen.
In Schwabach lässt sich die Idee bereits im Kleinen beobachten. Im Repaircafé an der Flurstraße werden Elektrogeräte, Unterhaltungselektronik oder Textilien gemeinsam repariert.
Kreislaufwirtschaft beginnt nämlich nicht erst mit der Frage, welche Farbe die Tonne hat, sondern schon beim Einkauf und bei der Entscheidung, ob ein kaputter Gegenstand wirklich schon Müll sein muss.
Das dürfte in Zukunft auch finanziell wichtiger werden. Seit 2024 werden Abfälle als Brennstoff im nationalen Emissionshandel erfasst. Für den fossilen CO₂-Anteil der Verbrennung fallen damit zusätzliche Kosten an. Kauppert rechnet damit, dass schwankende Zertifikatspreise künftig die Kalkulation schwieriger machen und sich die Belastung letztlich auch in den Müllgebühren bemerkbar macht.
Über Sinn und Unsinn könne man diskutieren, sagt er. Schließlich stoße auch eine Müllverbrennungsanlage CO₂ aus. Nur hat sie einen entscheidenden Unterschied zu einem Ölkessel. „Das Öl könnte im Boden bleiben, der Müll aber nicht in der Tonne.“ Was wir hineinwerfen, bestimmen am Ende trotzdem wir und damit auch, wie teuer der Abfall in Zukunft wird.
💡 Ideen zur Müllvermeidung:
Mehrweg statt Einweg: Becher, Flaschen, Taschen und Behälter mehrfach verwenden. In Schwabach akzeptieren zum Beispiel viele Unternehmen Recup.
Leihen, teilen, gebraucht kaufen und weitergeben: Nicht jeder Gegenstand muss neu produziert und irgendwann entsorgt werden. Institutionen wie das Kaufhaus Wertvoll freuen sich über gut erhaltene Alltagsgegenstände.
Lebensmitteleinkäufe aktiv planen: Vorräte prüfen, bedarfsgerecht einkaufen und Reste verwerten. Plattformen wie Too Good To Go funktionieren auch in Schwabach und helfen bei der Lebensmittelvermeidung.
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Stadtgeschehen - Menschen, Vereine, Organisationen
⚽️ Landesliga-Update
Was für ein Comeback. Nach dem Dämpfer des vergangenen Spieltags zeigten die Roten Teufel aus Unterreichenbach, wie man zurückkommt, und schickten vor heimischer Kulisse die bisher ungeschlagenen Tabellenführer aus Mögeldorf mit 3:0 nach Hause. Der SC04 hatte spielfrei. Am Sonntag, 23. August, geht es für beide Teams weiter. Der SVU (#10 - 6 Sp. - 9P.) empfängt um 15:00 Uhr den ATSV aus Erlangen (#8 - 6 Sp. - 9P.). Die 04er (#5 - 6 Sp. - 10P.) sind ebenfalls um 15:00 Uhr auswärts in Herzogenaurach (#18 - 6 Sp. - 1P.) gefordert.
🦊 Ungewissheit um Café Fux
Wie die Betreiber Melli und Simon per Instagram bekanntgaben, geht das Schwabacher Gastro-Paar in Zukunft privat getrennte Wege. Dies wird sich auch auf das Café Fux auswirken, das Café wird ab September zunächst geschlossen sein. Gleichzeitig wird an einer Lösung für einen von Schwabachs beliebtesten Gastro Hotspots gearbeitet. Viele Gäste dürften den beiden nicht nur privat die Daumen für glückliche neue Wege drücken, sondern auch auf eine baldige Wiedereröffnung hoffen, wie die zahlreichen Kommentare unter dem Post deutlich machten.
💧 Wasser marsch
Zwölf Trinkbrunnen an Schwabacher Schulen und Kitas gibt es bereits, jetzt kommt Nummer 13 mitten in der Stadt dazu. Am Schillerplatz haben Lions Club, Stadtwerke und Stadt einen barrierefreien öffentlichen Trinkbrunnen eröffnet. Wer eine Flasche dabeihat, kann dort berührungs- und kostenlos Schwabacher Leitungswasser zapfen.
Immobilien-Tipp der Woche von
Wartzack & Kollegen
Regelmäßig stellen wir hier bemerkenswerte Immobilien aus Schwabach und Umgebung vor, die durch ein besonders attraktives Angebot oder eine einzigartige Geschichte begeistern.
🏡 Viel Platz zum Gestalten - Diese Doppelhaushälfte bietet mehr Platz zum Gestalten, als man auf den ersten Moment vermuten mag. Darüber hinaus lädt der wunderbare Garten zum Verwirklichen des eigenen Traums in Grün ein. Mehr Infos gibt es bei unserem Immo-Partner der Woche, Wartzack & Kollegen.
Das Beste kommt zum Schluss
Für alle die das Gefühl haben, dass es nur noch schlechte Nachrichten gibt, wollen wir den Newsletter immer mit einer guten Nachricht enden lassen. In diesem Sinne wünschen wir ein schönes Wochenende und bedanken uns für Deine Zeit!
Erstmals mRNA-Erfolg im Kampf gegen den Krebs

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Vor wenigen Jahren noch wären Nachrichten wie diese wohl im Reich der Fantasie zu verorten gewesen. Wie die Tagesschau und diverse andere Medien übereinstimmend berichten, haben Moderna und Merck positive Ergebnisse für einen mRNA-basierten Impfstoff gegen schwarzen Hautkrebs vorgelegt. Erstmals erreicht damit ein solches Mittel seine zulassungsrelevanten Ziele in dieser Phase des Prozesses.
Anders als bei klassischen Impfungen soll die Therapie Krebs nicht vorbeugen, sondern bereits erkrankte Menschen behandeln. In der abschließenden Phase-3-Studie mit rund 1.130 Patienten wurde der Impfstoff zusammen mit einer Immuntherapie eingesetzt und soll das Risiko senken, dass Melanome nach einer Operation zurückkehren oder sich im Körper ausbreiten. Das Besondere dabei: Der Impfstoff ist kein Einheitsmittel, sondern erstmals ein auf die individuelle Krebskrankheit und die Einzelperson zugeschnittenes Produkt.
Die Unternehmen wollen nun die Zulassung beantragen. Noch ist daraus also keine Behandlung für den Alltag geworden. Dass die aus der Corona-Pandemie bekannte mRNA-Technologie nun auch im Kampf gegen eine besonders gefährliche Krebsart Fortschritte macht, ist trotzdem eine ziemlich gute Nachricht.
🫶 Danke, dass Du und {{active_subscriber_count}} Abonnenten sich heute die Zeit genommen haben, uns zu lesen!
Dein Baratier-Newsletter Team


