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Guten Morgen {{ Vorname | liebe Schwabacherinnen & Schwabacher }},

Du liest die Ausgabe des 06. Novembers 2026 und ein wunderbares Wochenende liegt vor uns.

🕍 Ein Gotteshaus überstand die Pogromnacht, doch seine Gemeinde verschwand. Zum 88. Jahrestag des 9. November erzählen wir in der Geschichte der Woche die Chronik des jüdischen Lebens in Schwabach, seiner gewaltsamen Verdrängung und der Erinnerung daran bis heute.

Veranstaltungen & Unterhaltung

In dieser Rubrik findest du eine bunte Auswahl von Veranstaltungen in Schwabach in den kommenden Wochen.

Auf einen Blick - Am Wochenende

🦜 Für Vogelfreunde – Der Verein der Vogelliebhaber veranstaltet am Samstag, 07. November, von 09:00 bis 18:00 Uhr und am Sonntag, 08. November, von 09:00 bis 17:00 Uhr seine große Vogelschau mit Aquariumschau. Ausstellungsort ist die Johannes-Kern-Mittelschule. Der Eintritt beträgt 3,50 € für Erwachsene und 1,50 € für Kinder. Einer unserer Redaktionsgeheimtipps des Jahres für Familien!

🏑 Für Hockeyfans – Beim 42. Internationalen Hallenhockeyturnier des TV 1848 treten 20 Damen- und Herrenmannschaften aus Regional- und Oberliga gegeneinander an. Gespielt wird am Samstag, 07. November, von 10:00 bis 19:30 Uhr und Sonntag, 08. November, von 09:00 bis 16:00 Uhr in der Jahnhalle und Hans-Hocheder-Halle. Die Finalspiele beginnen am Sonntag um 14:15 Uhr (Damen) und 15:15 Uhr (Herren). Für Verpflegung ist gesorgt, den Spielplan gibt es online.

🎨 Für Kunstinteressierte – Der Nürnberger Grafiker Georg Baier zeigt von Samstag, 07. November, bis Sonntag, 13. Dezember, seine Ausstellung „Halten Sie durch“ in der Städtischen Galerie am Königsplatz. Seine karikaturhaften Zeichnungen setzen sich mit menschlichen Eigenheiten und gesellschaftlichen Widersprüchen auseinander. Zur Eröffnung am Freitag, 06. November, um 19:00 Uhr wird zudem ein gemeinsam mit Ingo Cesaro gestalteter Kalender für 2027 vorgestellt.

Auf einen Blick - Kommende Woche

☕️ Für Kaffeeklatsch – Die AWO Mittelfranken Süd ist am Dienstag, 10.November, ab 12:45 Uhr „Unterwegs mit Kaffee und Tanz“. Diesmal geht es nach Paulushofen.

🤝 Für Netzwerker – Die Wirtschaftsjunioren laden am Donnerstag, 12. November, um 19:00 Uhr zum nächsten „Come Together“ in die Eventlocation “dieBank” ein. Bei lockeren Gesprächen können sich Mitglieder und Interessierte austauschen und neue Kontakte knüpfen. Das Treffen steht ausdrücklich auch Gästen offen. Eine Anmeldung ist über die Website der Wirtschaftsjunioren möglich.

🎸 Für Heimkehrer – MUDDY WHAT? kehrt für ein Konzert in die Heimat zurück und bringt seinen New Blues zwischen Eigenkompositionen und neu arrangierten traditionellen Einflüssen mit. Am Freitag, 13. November, beginnt das Konzert um 20:00 Uhr in der Galerie Gaswerk. Der Eintritt kostet 24 €.

📽️ Für Leinwandfreunde – Der Verkehrsverein veranstaltet am Sonntag, 15. November, um 10:30 Uhr seine XXVII. Film-Matinée im Luna-Theater. Die Filmreihe beschäftigt sich regelmäßig mit Persönlichkeiten und Themen der Stadtgeschichte. Diesmal auf dem Programm: Rudi Nobis und „sein“ Schwabach.

Unser Partner der Woche:
Restaurant Fabiano

Genießen Sie mediterrane Lebensfreude direkt am Marktplatz in der schönen Altstadt von Schwabach – mit Blick auf das historische Rathaus.

Das Fabiano steht für frische, hochwertige Küche: frischen Fisch, ausgewählte Fleischgerichte, Pasta, knusprige Pizzen und abwechslungsreiche saisonale Gerichte.

Abgerundet wird das kulinarische Erlebnis durch eine erlesene Auswahl an Weinen, Aperitifs, alkoholfreien Getränken sowie frisch gezapftem Bier.

Ob entspannter Lunch, Dinner mit Freunden oder ein Glas Wein in besonderer Atmosphäre – im Fabiano erleben Sie mediterranen Genuss in stilvollem Ambiente.

Geschichte der Woche
Die verschwundene Gemeinde

Foto: Howwi / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 || Die ehemalige Synagoge von Nordwesten

Im Bundestag wird darüber gestritten, wie Deutschland an seine Geschichte erinnert. Die AfD-Fraktion fordert, die bisherige Gedenkstättenkonzeption des Bundes zu ersetzen und stattdessen „die vielen guten Seiten“ der deutschen Geschichte stärker in den Vordergrund zu rücken. Der Schwabacher Karl Freller, Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten, widersprach im September: „Wer die dunklen Seiten unserer Geschichte relativiert, schwächt die demokratische Erinnerungskultur.“

Am kommenden Montag, dem 9. November, jährt sich die Pogromnacht von 1938 zum 88. Mal. Wer wissen möchte, warum Erinnerung mehr ist als ein Streit um historische Gewichtungen, muss in Schwabach nur wenige Schritte vom Königsplatz in die Synagogengasse gehen.

Erinnerungsstätte statt Gotteshaus

Foto: Wolfgang Kandel - Stadt Schwabach | Das Innere der Synagoge 1938 mit Blick auf den Tora-Schrein an der Ostwand.

Zwischen Wohnhäusern steht dort die ehemalige Synagoge, ein liebevoll renovierter, doch unauffälliger Bau mit Walmdach und Fensterläden. Während anderswo im November 1938 jüdische Gotteshäuser brannten, blieb dieses Gebäude stehen. Nicht etwa, weil die jüdischen Schwabacher verschont worden wären. Sondern weil sie ihre Synagoge bereits verloren hatten.

Der letzte Gottesdienst fand schon im August 1937 statt. Am 10. August 1938 verkaufte die Gemeinde das Haus für 5.000 Reichsmark an den Brauereibesitzer Alois Weller, kurz vor ihrer erzwungenen Auflösung. Ein Verkauf unter dem Druck nationalsozialistischer Verfolgung, kein gewöhnliches Immobiliengeschäft. Die Brauerei baute das Gebäude zum Wohn- und Lagerhaus um. Weil es nun einem nichtjüdischen Eigentümer gehörte, blieb es während des Novemberpogroms unbeschädigt. Erst in den 1950er Jahren wurde der Verkauf Gegenstand eines Rückerstattungsverfahrens. Alois Weller musste die Differenz zwischen Kaufpreis und tatsächlichem Wert nachzahlen.

Dabei gehörte jüdisches Leben über Jahrhunderte zu Schwabach. Seine Geschichte reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück. Rund um die Synagogengasse entwickelte sich ein religiöses Zentrum mit Synagoge, Lehrhaus und Rabbinerhaus, das von einer lebendigen Gemeinde genutzt wurde. 1833 lebten 215 jüdische Menschen in der Stadt – immerhin rund vier Prozent der Bevölkerung. Anfang 1933 waren es nur noch 37.

Dieser Rückgang hatte bereits im 19. Jahrhundert eingesetzt, als viele jüdische Familien Schwabach verließen. Doch ab 1933 wurden die verbliebenen jüdischen Bürger systematisch ausgegrenzt und ihre wirtschaftlichen Grundlagen zerstört. Beim Faschingszug 1936 machten sich Teilnehmer sogar über geschlossene jüdische Geschäfte lustig. Die Entrechtung und Entmenschlichung waren Teil des Schwabacher Alltags.

Ein letzter Satz

Foto: Stadtarchiv Schwabach Foto 809B; Foto: Käthe Schönberger || Seit 1933 verschlechterten sich die wirtschaftlichen Grundlagen jüdischer Firmen. 1935 schlossen das Kurzwarengeschäft von David Bleicher und das Modegeschäft Rosenstein/Gerstle. Auf dem Faschingszug 1936 machte man sich darüber lustig.

Anfang November 1938 lebten noch 14 Jüdinnen und Juden in Schwabach, als sich ihre Situation noch einmal drastisch verschlechterte. In der Pogromnacht wurden im Haus Regelsbacher Straße 5 insgesamt 40 Fensterscheiben eingeschlagen. Manuel Graf und Adolf Levite wurden vorübergehend festgenommen.

Graf führte seit 1912 ein Tabakgeschäft in der Ludwigstraße. Nach der Pogromnacht verließ er Schwabach, später wurde er in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Seine Frau Sara starb 1942 in Frankfurt. Er selbst überlebte und kehrte im Juli 1945 nach Schwabach zurück. Noch einmal eröffnete er ein Geschäft, diesmal am Königsplatz. 1948 starb er.

Die nationalsozialistische Verwaltung sah in der Vertreibung hingegen einen Erfolg. Am 27. November 1938 meldete das Einwohnermeldeamt an Bürgermeister und NSDAP-Kreisleiter Wilhelm Engelhardt, die letzten beiden jüdischen Einwohner würden Schwabach verlassen. Der letzte Satz lautete: „Damit ist auch Schwabach judenfrei!“

Was bleibt nach dem Unvorstellbaren?

Nach Recherchen des Schwabacher Stadtarchivs wurden vermutlich 47 jüdische Menschen mit Schwabacher Wurzeln während des Holocaust ermordet. Die Arbeitsgemeinschaft Alemannia Judaica hat bislang 32 Opfer mit Bezug zu Schwabach namentlich in einer öffentlich zugänglichen Liste dokumentiert.

Und doch gab es nach Krieg und Shoah noch einmal ein kurzes Aufflackern des jüdischen Gemeindelebens in unserer Stadt: Überlebende und Geflüchtete fanden vorübergehend in Schwabach eine Heimat, organisierten sich und nutzten zeitweise sogar die ehemalige Synagoge wieder. Die meisten wanderten später aus. Eine neue dauerhafte Kultusgemeinde entstand nicht.

Ganz verschwunden war jüdisches Leben aus Schwabach dennoch nicht: Seit 2007 weist das Haus der Bayerischen Geschichte wieder jüdische Einwohner in der Gemeindestatistik nach.

Sichtbar ist inzwischen zumindest, wie Schwabach mit diesem Erbe umgeht. Die Synagogengasse erhielt 1993 ihren alten Namen zurück. 1998 überließ die Brauereifamilie Weller dem neu gegründeten Verein Synagogengasse 6 das Gebäude im Erbbaurecht. Anfang der 2000er Jahre wurde das Gebäude umfassend saniert. Heute nutzt vor allem die Volkshochschule die historischen Räume als Ort der Bildung und Begegnung. Im Nachbarhaus zeigt das Jüdische Museum Franken eine historische Laubhütte. Zwölf Stolpersteine und historische Informationstafeln erinnern an Menschen, deren Namen lange aus dem Stadtbild verschwunden waren. Auch das frühere Rabbinerhaus, heute ein privates Wohnhaus, erinnert mit seiner rekonstruierten und ikonischen schwarzen Fassade an die Geschichte des Viertels.

Was Erinnerung heute bedeutet

Foto: Christian Michelides / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 || In Schwabach verlegte Stolpersteine

Doch ist diese Erinnerungskultur auch lebendig? Neben den historischen Erinnerungsorten gibt es regelmäßige Gedenkveranstaltungen und Führungen. Und auch die nächste Generation beschäftigt sich mit der Geschichte: Erst im vergangenen Jahr gestalteten Schülerinnen und Schüler des Wolfram-von-Eschenbach-Gymnasiums die Gedenkfeier zur Pogromnacht mit. Am kommenden Sonntag laden das Jüdische Museum Franken und das Stadtmuseum zu einem gemeinsamen Gedenkrundgang ein. Am Montag wird in Schwabach der Pogromnacht gedacht. Erinnerung findet hier also nicht nur in Geschichtsbüchern statt.

Dass jüdische Geschichte aber nicht nur Vergangenheit ist, zeigt sich auch in der Region. In Erlangen plant die dortige jüdische Kultusgemeinde eine neue Synagoge. Der Freistaat hat beschlossen, ihr dafür ein Grundstück an der Bismarckstraße unentgeltlich zu überlassen. Die Finanzierung des Baus ist allerdings noch offen. Als die Entscheidung bekannt wurde, sagte die Gemeindevorsitzende Ester Limburg-Klaus: „Es ist, als ob die Sonne aufginge.“

In Schwabach steht ein Gotteshaus, dessen Gemeinde vertrieben wurde. In Erlangen will eine jüdische Gemeinde ein neues errichten. Die Erinnerung an das eine und die Zukunft des anderen gehören beide zur Geschichte jüdischen Lebens in unserer Region.

Wer über Erinnerungskultur spricht, sollte dabei weder den Schrecken der Shoah vergessen noch die persönlichen Leidensgeschichten der Menschen hinter dem industriell organisierten Massenmord ausblenden. Die zwölf Jahre des Nationalsozialismus waren eben nicht bloß ein „Vogelschiss“ in der deutschen Geschichte, wie es der damalige AfD-Co-Vorsitzende Alexander Gauland 2018 formulierte.

Denn hinter den Millionen Opfern stehen einzelne Menschen. Menschen, die Namen hatten, Familien, Berufe und ein Zuhause. Auch in Schwabach.

Frieda Bechhöfer (1892), Jenny Damidt geb. Stern (1881), Berta Gerstle geb. Rosenstein (1895), Bernhard Feuchtwanger (1882), Emma Feuchtwanger (1876), Leo Feuchtwanger (1883), Leopold Feuchtwanger (1873), Mirjam Freudenberger (1886), Sigmund Geiringer (1900), Justin Gerstle (1892), Cäcilie Herz geb. Löwenstein (1861), Fanny Hirsch geb. Herz (1895), Frieda Köhler geb. Rossheimer (1867), Frieda Kohn (1873), Hugo Krauß (Krausz, 1876), Bella Kronenberger geb. Kaufmann (1884), Hannchen Lieben geb. Grünbaum (1891), Betty Lustig geb. Feuchtwanger (1888), Mina Reis geb. Feuchtwanger (1903), Moritz Rosenstein (1866), Hugo Rossheimer (1873), Max Rossheimer (1871), Frieda Rossmann geb. Feuchtwanger (1891), Sofie Schlossberger geb. Feuchtwanger (1897), Elisabeth Scooler (1905), Lea (Lina) Seligsberg geb. Feuchtwanger (1872), Sara Stern geb. Wechsler (1881), Benzion Wechsler (1874), Jakob Wechsler (1882), Salomon Wechsler (1876), Willy Weinschenk (1863), Esther Wissmann (1872).

Die noch unvollständige Namensliste stammt von der Arbeitsgemeinschaft Alemannia Judaica. Die Jahreszahlen bezeichnen die Geburtsjahre.

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Stadtgeschehen - Menschen, Vereine, Organisationen

⚽ Landesliga-Update
Der SC 04 Schwabach bleibt in der Landesliga Nordost auf Erfolgskurs. Beim 2:1-Heimsieg gegen die SG Quelle Fürth drehten die Nullies einen frühen Rückstand. Mit 41 Punkten verteidigt der SC 04 die Tabellenführung, zwei Zähler vor Verfolger Mögeldorf. Am Samstag geht es um 14:00 Uhr auswärts gegen Eintracht Münchberg weiter. Weniger erfreulich läuft es beim SV Unterreichenbach. Nach der Niederlage gegen Schlusslicht Herzogenaurach verloren die Urus auch bei der SpVgg Bayreuth II mit 1:2. Mit 20 Punkten steht der SVU auf Rang elf, gerade einmal zwei Zähler vor Relegationsplatz 14. Am Sonntag um 14:00 Uhr wartet mit dem SC Großschwarzenlohe der nächste Gegner auf die Roten Teufel.

Aus Stadtrat & Verwaltung

🗣️ Der Süden hat das Wort
Am Dienstag, 10. November, findet die nächste Bürgerversammlung für den Stadtbezirk Schwabach-Süd statt. Ab 19:00 Uhr können Bürgerinnen und Bürger in der Aula des Adam-Kraft-Gymnasiums ihre Anliegen vorbringen und mit der Stadtverwaltung diskutieren. Einlass ist bereits um 18:30 Uhr. Die Bürgerversammlungen bieten Gelegenheit, kommunale Themen direkt anzusprechen, ohne dafür erst den Weg über eine Stadtratsfraktion nehmen zu müssen. Was die Menschen im Süden aktuell besonders beschäftigt, wird sich an diesem Abend zeigen.

🏛️ Neue Öffnungszeiten im Bürgerbüro
Seit November hat das Schwabacher Bürgerbüro neue Öffnungszeiten. Montags und donnerstags ist es von 08:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, dienstags, mittwochs und freitags von 08:00 bis 13:00 Uhr sowie samstags von 09:00 bis 12:00 Uhr. Zum Angebot gehören neben Meldeangelegenheiten, Beglaubigungen und dem Fundamt auch VGN-Tickets, Veranstaltungskarten und touristische Auskünfte. Wer Restmüllsäcke, Gelbe Säcke oder Schwabacher Souvenirs benötigt, wird hier ebenfalls fündig. Das Bürgerbüro ist barrierefrei zugänglich. Übrigens: Die öffentliche Toilette im Rathaus ist dienstags und mittwochs bis 16:00 Uhr geöffnet.

Das Beste kommt zum Schluss

Für alle die das Gefühl haben, dass es nur noch schlechte Nachrichten gibt, wollen wir den Newsletter immer mit einer guten Nachricht enden lassen. In diesem Sinne wünschen wir ein schönes Wochenende und bedanken uns für Deine Zeit!

Midterms bringen positive Veränderung

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Die US-Zwischenwahlen haben nicht nur die politischen Mehrheitsverhältnisse verändert, sondern auch zahlreiche historische Premieren hervorgebracht.

Mit Keisha Lance Bottoms in Georgia wurde erstmals eine Schwarze Frau zur Gouverneurin eines US-Bundesstaates gewählt. Deb Haaland übernimmt in New Mexico als erste indigene Frau dieses Amt. Michigan schickt mit Abdul El-Sayed erstmals einen Muslim in den US-Senat, während Florida mit dem Republikaner Byron Donalds seinen ersten Schwarzen Gouverneur bekommt.

Und auch insgesamt wächst die weibliche Repräsentation: Ab 2027 werden mindestens 17 der 50 US-Bundesstaaten von Frauen regiert – ein neuer Rekord. Die amerikanische Demokratie ist damit zumindest ein Stück vielfältiger geworden.

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