Guten Morgen {{ Vorname | liebe Schwabacherinnen & Schwabacher }},
Du liest die Ausgabe des 10. Juli 2026 und ein wunderbares Wochenende liegt vor uns.
📸 Während die Vorfreude auf das Bürgerfest steigt, widmen wir uns in der Geschichte der Woche der Frage, wer eigentlich dafür sorgt, dass wir uns auch in vielen Jahren noch an die kleinen und prägenden Momente unserer Stadtgeschichte erinnern können.
Veranstaltungen & Unterhaltung
In dieser Rubrik findest du eine bunte Auswahl von Veranstaltungen in Schwabach in den kommenden Wochen.
Auf einen Blick - Am Wochenende
💪 Für Sportskanonen – Der TV 1848 lädt am Freitag, 10. Juli, von 16:00 Uhr bis 01:00 Uhr zum Sommerfest. Gefeiert wird auf dem Vereinsgelände in der Jahnstraße 6 mit einem abwechslungsreichen Programm für Mitglieder, Freunde des Vereins und Gäste. Der Eintritt ist frei.
🎨 Für Kunstfreunde – Anna Döllinger zeigt bei einer Pop-up-Ausstellung Paintings & Sketches in der Nürnberger Straße 21. Die Vernissage beginnt am Freitag, 10. Juli, um 18:00 Uhr, geöffnet ist die Ausstellung außerdem am Samstag, 11. Juli, und Sonntag, 12. Juli, jeweils von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr.
☀️ Für Summervibes – Günther Goller spielt am Freitag, 10. Juli, ab 19:00 Uhr live in der Unfassbar. Ankommen und mit einem kühlen Getränk den Sommer genießen!
🍺 Für Braufreunde - Am Freitag, 10. Juli, um 19:00 Uhr lädt der Brauverein Schwabach wieder einmal zu seinem Stammtisch. Der Grill heizt schon so langsam vor und auch Nicht-Mitglieder sind als Gäste herzlich willkommen. Um eine kurze Anmeldung wird gebeten.
🌈 Für Teilhabe – Der Christopher Street Day zieht am Samstag, 11. Juli, ab 13:00 Uhr mit einem Demozug durch die Innenstadt; Start ist in der Eilgutstraße. Um 14:00 Uhr folgt die Kundgebung am Martin-Luther-Platz.
🏎️ Für Chromliebhaber – Der Classic Sprint feiert am Wochenende, 11. und 12. Juli, sein 20-jähriges Jubiläum. Los geht es am Samstag von 10:30 Uhr bis 11:00 Uhr mit dem Empfang im Goldenen Saal des Rathauses. Am Sonntag folgt ab 12:30 Uhr der Zieleinlauf bei Lämmermann Insektenschutzsysteme mit Zuschauerparty und guter Sicht auf die aufgereihten Oldtimer.
🎉 Für Jubilare – Der Limbacher Bürgertreff feiert am Samstag, 11. Juli, ab 14:00 Uhr sein Sommerfest zum 45-jährigen Bestehen. Gefeiert wird im Garten der Gethsemanekirche. Geplant sind unter anderem Kuchen, Kaffee, Stockbrot, Würstchen, Steaks, Bier, Kinderspiele, Musik und Hüpfburg.
❤️ Für Herzradler – Die HerzTour für Yoko läuft von Sonntag, 12. Juli, bis Sonntag, 19. Juli. Pro gefahrenem Kilometer spendet die PSD Bank an die Kinderherzen Stiftung Erlangen. Teilnehmende laden die App „PSD HerzTour“ herunter, registrieren sich mit Namen und treten dem Team „Yoko“ bei.
Auf einen Blick - Kommende Woche
🚎 Für Senioren – Die AWO Mittelfranken-Süd ist am Dienstag, 14. Juli, mit Kaffee und Tanz unterwegs nach Lieretzhofen bei Alfeld. Los geht es ab 12:45 Uhr. Informationen zu Treffpunkt, Ablauf und Anmeldung gibt es direkt bei der AWO.
🕊️ Für Sinnsuchende – Die Führung „Spirituelle Orte entdecken“ lädt zu einem gemeinsamen Spaziergang mit meditativen Impulsen ein. Am Dienstag, 14. Juli, von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr ist Treffpunkt am Rathaus. Die Teilnahme kostet 5 €, eine Anmeldung ist bis Montag, 13. Juli, mittags erforderlich.
🃏 Für Brunskaddler – Beim offenen Schafkopfen im Gasthaus Spachmüller steht das fränkischste aller Kartenspiele im Mittelpunkt. Gespielt wird am Donnerstag, 16. Juli, von 18:00 Uhr bis etwa 21:30 Uhr im Gasthaus Spachmüller. Die Tische werden regelmäßig neu gemischt. Das Startgeld beträgt 10 € pro Person. Vergesst das Kleingeld für den Einsatz nicht!
🧑🧑🧒🧒 Für Familienmenschen – Der Verein Mehr Inklusion Jetzt e. V. lädt am Donnerstag, 16. Juli, von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr zu einem Elternabend für Familien mit Kindern mit Behinderung oder Entwicklungsverzögerung ein. Treffpunkt ist das Haus der Begegnungen. Im Mittelpunkt stehen Austausch, gegenseitige Unterstützung und das Kennenlernen, eine Anmeldung ist möglich, aber nicht erforderlich.
⚕️ Für Gesundheitsbewusste – Beim ersten Gesundheitstag präsentieren regionale Praxen, Vereine und weitere Organisationen ihre Angebote rund um Bewegung, Vorsorge und Wohlbefinden. Die Veranstaltung findet am Samstag, 18. Juli, von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr auf dem Martin-Luther-Platz statt.
🏞️ Für Fotofreunde – Das Kollektiv KA|ME|RA eröffnet am Samstag, 18. Juli, um 14:00 Uhr die Fotoausstellung „Menschenbilder“ im Haus der Begegnungen. Drei Fotografen zeigen unterschiedliche Perspektiven auf den Menschen, von Streetfotografie über Porträts bis hin zu künstlerischen Bildserien. Der Besuch ist anschließend an mehreren Wochenenden bis Sonntag, 02. August, möglich.
📸Für Stadtentdecker – Der Verkehrsverein lädt am Sonntag, 19. Juli, um 10:30 Uhr zu einem geführten Foto-Stadtrundgang mit Kurt Preinl ein. Start ist am Rathaus. Die Tour verbindet Stadtgeschichte mit dem Blick durch die Kamera; Teilnahmeinformationen gibt es beim Verkehrsverein.
🧺 Für Picknickdecken – Das musikalische Picknick im Stadtpark findet am Sonntag, 19. Juli, um 18:00 Uhr statt. Traditionell liegt der Termin in der Woche vor dem Bürgerfest. Kommen, genießen und auf eine Woche voller Live-Musik einstellen.
🎸 Für Kellerrocker – Unlucky Strike spielen am Freitag, 17. Juli, um 20:00 Uhr in der Annabar. Bierchen & Rockmusik - was will man mehr an einem Freitagabend?
🍷 Für Probierfreudige – Das Cuvini lädt am Samstag, 18. Juli, um 19:00 Uhr zu einer weiteren BORA-Kochveranstaltung ein. Geplant ist ein 5-Gänge-Menü als lockeres Flying Buffet, live zubereitet von einem Profikoch. Die Teilnahme kostet 29 € pro Person. Anmeldung per DM, WhatsApp oder E-Mail.
Unser Partner der Woche: Buchhandlung Kreutzer
Seit über 100 Jahren Ihre Buchhandlung - Bei uns finden Sie neben den aktuellen Bestsellern selbstverständlich ganz viele persönliche Tipps und Empfehlungen für den Sommer.
Onlineshopping geht auch bei uns – Über unseren Onlineshop können Sie bequem von zu Hause aus shoppen und sich die Bücher entweder in unsere Buchhandlung oder direkt zu Ihnen nach Hause schicken lassen.
Im Herzen der Goldschlägerstadt – Von kleinen Mitbringseln bis hin zu größeren Kunstgegenständen: in unserem umfangreichen Blattgoldsortiment ist bestimmt etwas für Sie dabei.
Geschichte der Woche - Schwabach im Sucher

Foto: Manuel Mauer | Das wohl prägendste Motiv der Schwabacher Innenstadt
Manche Berufe macht man dann besonders gut, wenn man währenddessen nicht bemerkt wird. Den Tontechniker will man auf der Aufnahme nicht hören, die Signatur des Malers soll das Gesamtkunstwerk nicht überstrahlen, und ein Fotograf hat seinen Job oft genau dann gut gemacht, wenn niemand sagen kann, wann er eigentlich ein Foto gemacht hat. Am Ende zählt das Bild.
Manuel Mauer ist in Schwabach häufig dort, wo etwas passiert. Wer regelmäßig öffentliche Termine, Kulturabende, Firmenveranstaltungen, Hochzeiten, Sportereignisse oder Messen wie Shop Your Future verfolgt, kommt an seinen Bildern kaum vorbei. Über Jahre ist so etwas entstanden, das mehr ist als ein Portfolio: ein inoffizielles Bildgedächtnis der Stadt, verteilt auf Websites, Rückblicke, Plakate, Firmenauftritte, Familienalben und Pressearbeit.

Selbstportrait - Manuel Mauer
Zur Person: Manuel Mauer, geboren 1980, ist seit 2007 als Quereinsteiger in der professionellen Fotografie tätig und sieht sich als “Kind des digitalen Zeitalters und auch des digitalen Fotografierens. Überregionale Bekanntheit erlangte er vor allem durch das Projekt “HALO” im Rahmen von “ortung X”. Privat wohnt er mit seiner Familie in Schwabach.
Ein Chronist mit Kamera
Mauer selbst beschreibt sein Ziel für Schwabach so: Er wolle „die Lebendigkeit, das gute Miteinander und die Lebensqualität“ der Stadt abbilden. Das könnte nach Imagebroschüre klingen, nach Gold im Gegenlicht, Königsplatz und der klassischen Botschaft, dass hier schon alles irgendwie recht hübsch sei. Aber das ist nicht das, was für Mauer Schwabach allein ausmacht.
Er sieht nach eigener Aussage „die Motivation und die Mühen der Einzelnen“, die eine Veranstaltung überhaupt möglich machen. Er sieht kleine Geschichten, „die es meist nicht auf Bilder schaffen, aber uns als Menschen definieren“. Und er sieht, dass jeder von uns Stimmungen und Vorgeschichten mitbringt, auch wenn man sich, was bekanntlich eine der schwereren Disziplinen des öffentlichen Lebens ist, vor einer Kamera natürlich verhalten soll.
Genau deshalb ist Mauer nicht nur der Mann für das eine schöne Stadtfoto, sondern vielmehr ein Chronist vieler gleichzeitiger Schwabachs: das wirtschaftliche der Unternehmen, das kulturelle der Bühnen und Kunstaktionen, das private der Hochzeiten und Porträts, das öffentliche der Feste, Sitzungen, Messen und Vereinsmomente. Alles dieselbe Stadt. Nur eben nie derselbe Blick.
Braucht es noch Fotografen?

Foto: Manuel Mauer | Das Einfangen von Licht und Natur beherrscht Mauer eindrucksvoll
Doch stellt sich heutzutage die Frage: Wozu braucht es eigentlich noch Fotografen, wenn jeder ein gutes Handy in der Tasche hat und für Werbezwecke auch die KI herhalten kann? Mauer hält die Frage für falsch gestellt. Natürlich habe im Grunde jeder eine gute Kamera dabei, sagt er, egal ob im Smartphone oder als großes Gerät. Entscheidend sei etwas anderes: „Nicht die Kamera macht das Bild, sondern der Fotograf.“
Das klingt nach Kalenderspruch, aber er führt es konkret aus. Es ginge darum, Technik so zu beherrschen, dass sie nicht mehr im Vordergrund steht. Um Perspektive, Ausschnitt, Lichtstimmung, um den Moment, in dem ein Bild funktioniert, und um die Auswahl aus unzähligen Möglichkeiten. In einer Zeit, in der ständig fotografiert wird, ist es die Kunst, genau den einen Moment zu erwischen, der nicht im Dauerfeuer neuronaler Dauererregung durch das Smartphone entsteht.
Mit zunehmender Erfahrung, sagt Mauer, wachse bei ihm die Erkenntnis, ob sich bei manchen Motiven „das Abdrücken überhaupt lohnt“. In einer idealen Welt sei sein Job deshalb, zu wissen, ob er das Bild überhaupt aufnimmt. Digitaler Überfluss macht Auswahl nicht einfacher, sondern härter.
Mehr als Gold im Sonnenuntergang
Gerade im Lokalen ist das wichtig, weil jede Stadt irgendwann beginnt, ihren eigenen Klischees zu glauben. Schwabach hat Motive, die fast von allein funktionieren. Mauer nennt die goldenen Dächer bei Sonnenuntergang: positiv besetzt, vertraut, mit gutem Licht und gutem Standort fast ein „No-Brainer“. Schwieriger werde es dort, wo Themen weniger von selbst leuchten: Industrie und Gewerbe etwa; große Feste, bei denen ein Bild schnell nur zeigt, dass viele Menschen da waren. Schön. Aber was sagt das dann?
Auch abseits des Königsplatzes liegt für Mauer viel Schwabach: Gassen, Brücken und kleine Ecken, der Pinzenberg, die Wöhrwiese, der Wiesengrund der Schwabach. Orte, die weniger laut nach Symbolbild rufen und gerade deshalb erzählen, wie eine Stadt im Alltag aussieht. „Schwabach ist nicht nur Goldschlägerstadt“, sagt Mauer, „sondern so viel mehr.“
Eine Frage der Kultur

Foto: Manuel Mauer | Auch Politiker Robert Habeck ließ sich vor dem ikonischen HALO von Manuel Mauer in Szene setzen.
Dieser Gedanke lässt sich besonders gut an HALO erzählen, jener Installation im Rahmen von ortung X, bei der Schwabacher Blattgold, Street Art, klassische Porträtfotografie und Social Media zusammenkamen. Das #haloteam mit Peter Winkler, Manuel Mauer und Tobias Linke lud Besucherinnen und Besucher ein, vor goldenen Scheiben Teil eines interaktiven Kunstwerks zu werden; Mauer fotografierte Menschen so, dass aus einem Kunstprojekt zugleich eine Porträtreihe der Stadtgesellschaft wurde.
Von dort führt der Weg zum Kulturamt, weil Fotografie hier nicht nur schmückt, sondern Zeugnis ablegt. Sandra Hoffmann-Rivero, Leiterin des Schwabacher Kulturamts, beschreibt Bilder als häufig ersten Kontakt zwischen einer Kulturveranstaltung und ihrem Publikum. Noch bevor jemand einen Text lese, entstehe ein Eindruck: Interessiert mich das? Hat das Atmosphäre? Hat das mit mir zu tun?
Handyfotos hätten dabei ihren Platz, sagt sie sinngemäß, vor allem für Aktualität oder den schnellen Blick hinter die Kulissen. Professionelle Fotografie werde dort wichtig, wo Bilder länger tragen sollen: auf Websites, in Broschüren, auf Plakaten, im visuellen Gedächtnis einer Stadt. Gute Kulturfotos dokumentieren nicht nur, sie machen Lust auf das, was kommt, transportieren Stimmung und prägen das Bild einer Stadt als lebendig, offen, vielfältig und kreativ. Gerade deshalb schätze sie Mauers Arbeit sehr, weil er besonders in der Fotografie von Menschen „eine unglaubliche Präsenz“ schaffe. Ihm gelinge genau jenes Erzählen von Geschichten durch eine einzige Aufnahme.
Die Kunst des Weglassens
Zu solchen Bildern gehört auch Vertrauen. Menschen seien vor der Kamera dann am ehrlichsten, sagt Mauer, wenn sie sich auf das Fotografiertwerden einlassen. Ein gutes Porträt entsteht für ihn nicht, weil jemand auf Kommando lächelt. Die meisten Betrachter sähen, „ob nur der Mund lächelt oder ob die Augen mitlächeln“. Ein Lächeln lasse sich nicht erzwingen; es müsse aus einem Gespräch, einer Situation, einem echten Moment heraus entstehen.
Die andere Seite dieses Vertrauens ist Zurückhaltung. Mauer fotografiert nach eigener Aussage generell nicht beim Essen, Trinken und Rauchen. Bei spannungsgeladenen Situationen wägt er ab: Geht es jemandem nicht gut? Streiten Menschen? Ist das ein Moment, den jemand später öffentlich wiederfinden möchte? Wer Chronist ist, muss nicht alles zeigen, nur weil es sichtbar ist.
Schwabacher Mosaik

Foto: Manuel Mauer | “Schwabach glänzt” von oben. Ein Anblick zum Erinnern.
Wenn in 30 Jahren jemand seine Schwabach-Bilder anschaut, würde Mauer sich zunächst geehrt fühlen. Bilder alterten optisch inzwischen schnell, sagt er, nur wenige hätten inhaltlich eine so starke Aussagekraft, dass sie nach Jahren noch relevant seien. Und doch wünscht er sich, dass man dann etwas erkennt: dass es vielen Schwabacherinnen und Schwabachern wichtig war, ihre Stadt trotz oder gerade wegen äußerer Umstände weiterzuentwickeln und als lebenswerten Ort zu erhalten.
An diesem Punkt wird aus den vielen Aufträgen, Terminen und Bildstrecken das Mosaik einer echten Chronik. Nicht vollständig, nicht objektiv, nie ohne den Blick dessen, der auswählt, und auch nicht mit dem Anspruch, eine endgültige Erzählung abzugeben. Durch die Linse von Manuel Mauer erscheint Schwabach aber nicht als Postkarte, sondern als Stadt aus Gesichtern, Arbeit, Kultur, Feiern, Mühen, Gesten und vielen persönlichen Geschichten.
Ob ihm noch ein spezielles Bild fehle? Vermutlich hunderte, sagt Mauer. Spontan denkt er an Schwabach mit 30 Zentimetern unberührtem Neuschnee oder an eine große heranrollende Gewitterfront. Ob er sich und den Schwabachern das wirklich wünsche, sei er sich allerdings nicht sicher. Nicht jedes starke Bild ist ein guter Tag für die Stadt. Aber wenn spätere Generationen einmal wissen wollen, wie Schwabach diese Momente erlebt hat, werden sie in Mauers Bildern mehr finden als schöne Ansichten.
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Stadtgeschehen - Menschen, Vereine, Organisationen
🅿️ Parkraumentlastung
In der Limbacher Straße 26 stellt das Autohaus Feser ab sofort rund 20 Stellplätze für die öffentliche Nutzung bereit. Werktags zwischen 08:00 Uhr und 18:00 Uhr darf dort mit Parkscheibe maximal vier Stunden geparkt werden, außerhalb dieser Zeiten gilt keine zeitliche Begrenzung. Die zusätzlichen Plätze sollen die angespannte Parksituation während der Bauarbeiten in der Reichswaisenhausstraße entlasten. Das löst natürlich nicht alle Parkplatzfragen der Innenstadt, ist aber immerhin eine pragmatische Zwischenlösung mit überschaubarer Einpark-Dramatik.
🍻 Letzte Runde im 48iger
In Schwabach geht eine kleine Vereinsheim-Ära zu Ende: Wolfgang Wohlgemuth hört als Pächter des „48iger“ auf. 15 Jahre lang prägte er das Lokal. Gleichzeitig gab der 48er bekannt, dass es mit der Spalter Brauerei und der Brauerei Gutmann zwei zukünftige neue Vertragsbrauereien geben wird.
☕ Pilates & Plauschen
In der Stadtmitte entsteht mit der JP Lounge ein neues Angebot zwischen Bewegung und Begegnung. Geplant sind Reformer-Pilates und ein angeschlossenes Café, also jener Mix. Hinter dem Konzept stehen die Gründerinnen Melanie Schmidtmeier und Ronja von Seydewitz. Für Schwabach ist das vor allem deshalb interessant, weil die Innenstadt nicht nur vom klassischen Einzelhandel lebt, sondern zunehmend von Orten, an denen Menschen länger bleiben als bis zum nächsten Kassenzettel.
🪧 Proteste gegen AfD-Veranstaltung
Auf dem Martin-Luther-Platz haben rund 300 Menschen gegen einen AfD-„Bürgerdialog“ im Bürgerhaus demonstriert. Aufgerufen hatte die „Initiative für Demokratie gegen Rechtsextremismus“, die unter dem Motto „Schwabach bleibt bunt“ ein sichtbares Zeichen für demokratische Werte, Vielfalt und Menschenrechte setzen wollte. Die Kundgebung blieb friedlich, auch die Polizei sprach demnach von einem im Großen und Ganzen geordneten Ablauf. Im Bürgerhaus selbst versammelten sich deutlich weniger Menschen als vor dem Gebäude, um dem Vortrag von vier AfD MdL zu lauschen und zu diskutieren.
🏑 Zurück nach oben
Die Herren des TV 1848 Schwabach haben den Wiederaufstieg in die Oberliga perfekt gemacht. Im entscheidenden letzten Heimspiel gegen den TB Erlangen hätte dank des besseren Torverhältnisses bereits ein Unentschieden gereicht, doch Schwabach erledigte die Sache lieber selbst und gewann verdient mit 4:1. Nach torloser erster Halbzeit brachte die Führung in der 40. Minute Ruhe ins Spiel, kurz darauf fiel das 2:0. Erlangen verkürzte zwar noch per Siebenmeter, doch zwei weitere Schwabacher Treffer machten Meisterschaft und Aufstieg endgültig klar. Rechnen ist schön, Aufsteigen schöner.
Aus Stadtrat & Verwaltung
🛍️ Kümmernachwuchs
Bei den Schwabacher Innenstadtkümmerern steht ein Wechsel an: Wirtschaftsförderer Stefan Schwenk wechselt in die freie Wirtschaft, Urgestein Bruno Fetzer macht weiter. Neu hinzu kommt Ann-Kathrin Baierl, 24 Jahre alt, ursprünglich aus Pleinfeld und kurz vor dem Abschluss ihres Studiums zur Diplomverwaltungswirtin. Ganz fremd ist sie in Schwabach nicht, denn Praxisteile ihres Studiums verbrachte sie bereits bei der Stadt, darunter zwei Monate in der Wirtschaftsförderung.
🏛️ Stadtverwaltung geschlossen
Die Stadtverwaltung bleibt am Freitag, 10. Juli, wegen einer betrieblichen Veranstaltung geschlossen. Betroffen sind auch das Bürgerbüro und die Stadtbibliothek; bereits vereinbarte Termine können an diesem Tag aber dennoch stattfinden. Regulär geöffnet haben dagegen das Stadtmuseum von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr und das Entsorgungs-Zentrum mit Recyclinghof von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Für spontane Amtsgänge ist der Freitag also eher ungünstig, für Museum oder Recyclinghof nicht.
Immobilien-Tipp der Woche
präsentiert von Wartzack & Kollegen
Regelmäßig stellen wir hier bemerkenswerte Immobilien aus Schwabach und Umgebung vor, die durch ein besonders attraktives Angebot oder eine einzigartige Geschichte begeistern.
🏡 Für Kapitalanleger- Langjährige, verlässliche Mieter, gute Lage und ein mehr als vernünftiger Preis. Was will man mehr von einer Geldanlage?
Das Beste kommt zum Schluss
Für alle die das Gefühl haben, dass es nur noch schlechte Nachrichten gibt, wollen wir den Newsletter immer mit einer guten Nachricht enden lassen. In diesem Sinne wünschen wir ein schönes Wochenende und bedanken uns für Deine Zeit!
Hoffnung im Kampf gegen Endometriose

Gif by iheartguts on Giphy
Endometriose wird oft spät erkannt, manchmal erst nach Jahren voller Schmerzen, Arztbesuche und dem berühmten Satz, der in der Medizin leider viel zu lange überlebt hat: „Das ist bestimmt normal.“ Nun macht eine neue Studie Hoffnung.
Forschende haben im Blut von Endometriose-Betroffenen ein typisches Hormonmuster gefunden, das die Erkrankung mit einer Genauigkeit von über 95 Prozent erkennen konnte. Bis daraus ein breiter Standardtest wird, braucht es weitere Prüfung. Aber wenn ein Bluttest die Diagnose künftig beschleunigen könnte, wäre das für Millionen Betroffene weltweit mehr als nur ein Laborerfolg: Es wäre ein Stück verlorene Zeit zurück.
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Dein Baratier-Newsletter Team



