This website uses cookies

Read our Privacy policy and Terms of use for more information.

Guten Morgen {{ Vorname | liebe Schwabacherinnen & Schwabacher }},

Du liest die Ausgabe des 05. Juni 2026 und ein wunderbares Wochenende liegt vor uns.

🔎 Diesmal dreht sich alles um das 125. Jubiläum des Geschichts- und Heimatvereins und die Frage, warum man auch heute noch aus der Geschichte lernen kann.

👉Außerdem blicken wir auf eine Schwabacherin im Fernsehen, neue Parkplätze für die Zeit der Goldschlägerhof-Baustelle und natürlich auf die vielen Veranstaltungen, die in den kommenden Tagen in Schwabach auf dich warten.

Veranstaltungen & Unterhaltung

In dieser Rubrik findest du eine bunte Auswahl von Veranstaltungen in Schwabach in den kommenden Wochen.

Auf einen Blick - Am Wochenende

🍷Für Genussmenschen – Das Schwabacher Weinfest findet seit Mittwoch, 03. Juni, bis Sonntag, 07. Juni, auf dem Martin-Luther-Platz statt. Auf dem Programm stehen regionale und überregionale Weine, Musik und klassisches Innenstadt-Sommerabendprogramm zwischen Bocksbeutel und Bierbank.

🐹 Für LesehamsterHardy Hamster bringt am Freitag, 05. Juni, „Steine, Steine, Steine“ von Lisa Gastager in die Stadtbibliothek. Der Lesespaß beginnt um 15:00 Uhr und richtet sich an Kinder ab drei Jahren. Eine halbe Stunde lang wird gelesen, gelauscht und vergessen, dass Handys existieren. Der Eintritt ist frei.

🚭 Für Kippenkiller – Der Bund Naturschutz verbindet am Freitag, 05. Juni, von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr eine Wanderung durchs Schwabachtal mit einer gemeinschaftlichen Zigarettenstummel-Sammelaktion. Treffpunkt ist die Alte Linde. Zum Abschluss geht es in den Burgersgarten.

📖 Für Literaten – Die Reihe „gartenLESE“ widmet sich am Sonntag, 07. Juni, ab 11:00 Uhr dem Buch „Ein Ort der bleibt“. Die Lesung findet im Garten der ehemaligen Synagoge statt, bei Regen im Saal. Die Tickets kosten 10€.

Auf einen Blick - Kommende Woche

🚌Für Erkundungsfreudige – Die AWO Mittelfranken fährt am Dienstag, 09. Juni, unter dem Motto „Unterwegs mit Kaffee und Tanz“ zum Steinberger See und anschließend nach Heinzhof mit musikalischem Programm. Abfahrt ist um 11:45 Uhr an der AWO.

🃏Für Wagemutige – Wie fühlt es sich an, wenn man als Unternehmer alles auf eine Karte setzt? Darüber spricht die Mittelstands-Union Schwabach am Dienstag, 09. Juni, mit Andrea d’Ambra vom Restaurant L’angolo dei Sapori. Unter dem Titel „Unternehmertum als Ritt auf der Rasierklinge“ diskutiert er mit dem MU-Vorsitzenden Philipp Müller über Chancen, Risiken und persönliche Erfahrungen des Unternehmertums. Treffen ist um 19:00 Uhr, Beginn um 19:30 Uhr im L’angolo dei Sapori.

🍿Für Filmfreunde – Im Rahmen des Seniorenkinos zeigt das Luna-Theater am Donnerstag, 11. Juni, den Filmklassiker „Die Reifeprüfung“ mit Dustin Hoffman. Bereits ab 14:00 Uhr gibt es Kaffee, Kuchen und Livemusik auf der Kinobühne. Die Filmvorführung beginnt gegen 14:45 Uhr. Der Eintritt kostet 5 €.

🎸Für Feierabendgenießer – “Auf einen Sprung” heißt es am Freitag, 12. Juni, ab 17:30 Uhr bei Xaver’s Kaffeehaus Distler. Mit Livemusik von Stefan Müller, Felix Müller und Frieder Graef, dazu Drinks, kleine Snacks und hoffentlich sommerlichen Temperaturen, dürfte der Start ins Wochenende kaum entspannter gelingen.

🚒 Für Blaulichtfans – Die Freiwillige Feuerwehr Schwabach/Limbach lädt am Samstag, 13. Juni, ab 15:00 Uhr zum Löschzugfest am Feuerwehrhaus in Limbach ein. Neben Getränken, Kaffee, Kuchen und Grillspezialitäten warten Fahrten mit dem Feuerlöschboot auf dem Kanal, eine Fahrzeugausstellung, Zielspritzen für Kinder und die Möglichkeit, Feuerwehr-Ausrüstung selbst anzuprobieren. Ein Fest für alle, die schon immer einmal wissen wollten, wie sich ein Tag bei der Feuerwehr anfühlt.

🍦Für Schleckermäuler – Die Gelateria De Rocco feiert am Samstag, 13. Juni, ihr 60-jähriges Bestehen. Ab 14:00 Uhr gibt es im Stammhaus in der Ludwigstraße nicht nur Jubiläumsangebote und Spiele für Kinder, sondern auch eine besondere Zeitreise: Gelatieri Zoldani zeigt live, wie Speiseeis früher mit einer Maschine aus dem späten 19. Jahrhundert hergestellt wurde. Dazu gibt es Spaghetti-Eis für 5 € und eine Jubiläumssorte für 1,50 € pro Kugel.

🚲 Für Radler – Unter dem Motto „Kinder aufs Rad“ startet am Samstag, 13. Juni, um 11:00 Uhr die nächste Kidical Mass in Schwabach. Die familienfreundliche Fahrraddemonstration beginnt am Martin-Luther-Platz beziehungsweise Königsplatz und setzt sich für sichere Straßen und Schulwege ein. Die Polizei begleitet und sichert die Fahrt.

🧶 Für Garngenuss - Noch nie vom „World Wide Knit in Public Day“ gehört? Ehrlicherweise: Wir auch nicht. Aber am Samstag, 13. Juni, wird von 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr gemeinsam gestrickt, diskutiert und vermutlich auch über Wolle gefachsimpelt. Veranstaltet wird das Treffen von Garngenuss und elena.strickt im Café Fux. Tickets gibt es unter garngenuss.de.

⛰️ Für Alpenrocker – Wer bei Österreich nicht zuerst an Sachertorte, sondern an Falco, Ambros und Fendrich denkt, dürfte am Samstag, 13. Juni, im Areal Burgersgarten richtig sein. Ab 17:00 Uhr bringt die Band Austria 7 die größten Austropop-Klassiker auf die Bühne. Zwischen Mitsingmomenten, Humor und einer ordentlichen Portion Nostalgie dürfte der musikalische Ausflug in die Alpenrepublik auch ohne Reisepass gelingen. Der Eintritt kostet 26 €, im Vorverkauf 23 €.

🕵️‍♀️Für Hinterhofentdecker – Was sonst meist verborgen bleibt, öffnet sich am Sonntag, 14. Juni, wieder für die Öffentlichkeit: Bei den Schwabacher Hinterhoftagen verwandeln sich Innenhöfe, Gärten und versteckte Winkel der Altstadt in kleine Bühnen für Kultur, Begegnung und Entdeckungen. Wer Schwabach einmal aus einer anderen Perspektive erleben möchte, sollte sich diesen Tag im Kalender markieren.

🛍️Für Handgemacht-Liebhaber – Am Sonntag, 14. Juni, zieht der HejHej-Markt erneut auf den Königsplatz. Bereits zum dritten Mal präsentieren regionale Kreative, Designerinnen, Kunsthandwerker und kleine Manufakturen ihre Produkte – von Keramik über Schmuck bis hin zu Illustrationen und nachhaltigen Geschenkideen. Der Markt hat sich in kurzer Zeit zu einer festen Größe für alle entwickelt, die lieber lokal stöbern als anonym online bestellen.

Unser Partner der Woche:
DECKER HOLZMANUFAKTUR

Handwerkskunst hinter jedem Brett - Das Team von Decker Holzmanufaktur sind die Experten für hochwertige Böden, Decken- und Wandverkleidungen. Jedes einzelne Stück ist ein Werk der Liebe. Es durchläuft eine akribische Reise, die von 10 bis 14 geschickten Händen geleitet wird. Dieser bewusste Prozess ist ein Beleg für unermüdliches Engagement, das sicherstellt, dass jedes Produkt mit einer Sinfonie von unvergleichlicher Qualität erklingt. Es ist nicht einfach nur eine Kreation; es ist eine Äußerung unserer Leidenschaft, unserer Hingabe und der harmonischen Zusammenarbeit von Handwerkern, die sich der Herstellung von Exzellenz in jedem Detail verschrieben haben.

Geschichte der Woche - Gegen das Vergessen

Foto: Manuel Mauer | Die Jean-Philippe Baratier Statue vor der Franzosenkirche

Geschichte hat derzeit keinen leichten Stand.

Von rechts wird die deutsche Vergangenheit verharmlost, von links werden historische Ereignisse bisweilen durch die Brille aktueller Debatten künstlich neu bewertet. In sozialen Netzwerken genügen oft wenige Zeichen, um komplexe Zusammenhänge auf einfache Schlagworte zu reduzieren. Geschichte wird zum Argument, zur Waffe oder zur Projektionsfläche.

Umso wichtiger erscheint die Arbeit jener, die sich mit Quellen, Fakten und Einordnung beschäftigen. Menschen, die alte Dokumente lesen, historische Gebäude retten, Erinnerungen bewahren und Geschichten erzählen. In Schwabach übernimmt diese Aufgabe seit mittlerweile 125 Jahren der Geschichts- und Heimatverein.

Ein Jubiläum also. Aber vor allem die Geschichte einer Gruppe Ehrenamtlicher, die seit Generationen dafür sorgt, dass die Vergangenheit einer Stadt nicht verloren geht.

Denn wer heute durch die Altstadt spaziert, das Stadtmuseum besucht oder in einer Veröffentlichung zur Schwabacher Geschichte blättert, begegnet oft den Spuren eines Vereins, dessen Arbeit vielen zwar vertraut ist, dessen Bedeutung aber häufig unterschätzt wird.

„Das Wichtigste: Es gäbe den Verein nicht ohne das enorme Engagement seiner Mitglieder“, sagt Vorsitzender Klaus Neunhoeffer.

Foto: Privat | Klaus Neunhoeffer

Zur Person: Klaus Neunhoeffer lebt seit 1972 in Schwabach und ist seit 2024 Vorsitzender des Geschichts- und Heimatvereins. Bis 2022 war der Geschichtslehrer Schulleiter des Paul-Pfinzing-Gymnasiums in Hersbruck. Bereits seit seinem Studium hat er sich mit der Lokalgeschichte Schwabachs beschäftigt. Von 2002 bis 2026 war er Mitglied des Schwabacher Stadtrats.

Ein Verein im Wandel der Zeit

Dabei begann alles in einer Zeit, in der Schwabach selbst vor einem tiefgreifenden Wandel stand.

Als der Verein am 17. Juni 1901 als „Historischer Verein für Schwabach und Umgegend“ gegründet wurde, veränderte sich die Stadt rasant. Die Industrialisierung prägte das Stadtbild, neue Wohngebiete entstanden, alte Strukturen verschwanden. Nicht lange zuvor war mit dem Zöllnertor das letzte Schwabacher Stadttor abgebrochen worden.

Die Vereinsgründer, tatsächlich ausschließlich Männer aus dem Bildungsbürgertum, darunter Lehrer, Pfarrer, Beamte und Kommunalpolitiker, sahen darin nicht nur Fortschritt, sondern auch die Gefahr, historische Zeugnisse zu verlieren.

„Bewahren und Mitgestaltung schlossen sich von Anfang an nicht aus und so ist es bis heute“, sagt Neunhoeffer. „Die Vereinsgründer legten den Fokus auf die historische Einordnung der Stadtentwicklung und auf die Sensibilisierung der Stadtgesellschaft für Denkmalpflege.“ Dieser Gedanke prägt die Vereinsarbeit bis heute.

Wer auf die vergangenen 125 Jahre blickt, stößt auf eine beeindruckende Bilanz. Der Verein sammelte historische Quellen, veröffentlichte Forschungsergebnisse, organisierte Vorträge und Exkursionen und engagierte sich früh für den Erhalt bedeutender Bauwerke.

Besonders sichtbar wurde dieses Engagement beim Stadtmuseum. „Es ist ganz besonders der maßgebliche Anteil an der Entwicklung des Stadtmuseums“, sagt Neunhoeffer rückblickend auf die Frage nach den bedeutendsten Erfolgen des Vereins. Ohne die jahrzehntelangen Initiativen wäre die heutige Form des Museums kaum denkbar.

Ähnliches gilt für die Schwabacher Altstadt. Als Denkmalpflege vielerorts noch als Randthema galt, engagierten sich Vereinsmitglieder für den Erhalt historischer Bausubstanz. Symbolhaft steht dafür der Roßhirtenturm in der nördlichen Mauerstraße. Das mittelalterliche Gebäude gilt als eines der ältesten nachweisbaren Bauwerke der Stadt und wurde mit erheblicher Eigenleistung des Vereins saniert.

Nicht nur historische Gebäude

Foto: Neunhoeffer Privat - Rosshirtenturm

Doch Geschichte besteht nicht nur aus Mauern. Sie lebt von den Geschichten der Menschen, die eine Stadt geprägt haben. Deshalb zählen die zahlreichen Publikationen des Vereins zu seinen wichtigsten Leistungen. Generationen von Heimatforschern, Historikern und Ehrenamtlichen haben Themen aufgearbeitet, die sonst möglicherweise in Archiven verschwunden wären: die Geschichte der Goldschläger, der Brauereien, der Industrie, der Kirchen, der Vereine und der Persönlichkeiten, die Schwabach geprägt haben.

Zu diesen Persönlichkeiten gehört auch Jean-Philippe Baratier. Der hochbegabte Gelehrte des 18. Jahrhunderts, der bereits als Kind durch außergewöhnliche Sprachkenntnisse und wissenschaftliche Arbeiten europaweit Aufmerksamkeit erregte, gehört heute zu den bekanntesten historischen Figuren Schwabachs. Dass sein Name bis heute präsent geblieben ist, ist auch der Forschungs- und Vermittlungsarbeit des Geschichts- und Heimatvereins zu verdanken. Veröffentlichungen, Vorträge und historische Aufarbeitungen haben dazu beigetragen, Baratiers außergewöhnliches Leben wieder ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Wer heute den Namen dieses Newsletters liest, begegnet damit zugleich einem Stück jener Erinnerungsarbeit, die der Verein seit Jahrzehnten leistet.

Das schwierige Erbe

125 Jahre Vereinsgeschichte bedeuten allerdings auch, durch die schwierigsten Kapitel deutscher Geschichte gegangen zu sein. Hier zeigt sich, wie ernst der Verein seinen eigenen Anspruch nimmt.

„Der GHV war in der Zeit des Nationalsozialismus geprägt von den Verantwortlichen der damaligen Generation, die in ihrem Auftreten und ihren Veröffentlichungen zu den Propagandisten der NS-Ideologie in Schwabach und darüber hinaus gehörten“, sagt Neunhoeffer. Diese Erkenntnis stammt nicht aus Vermutungen, sondern aus den Protokollbüchern des Vereins selbst.

Lange Zeit wurde darüber nicht nur in Schwabach, sondern vielerorts in Deutschland geschwiegen. Erst seit einigen Jahrzehnten werden solche Verstrickungen systematisch aufgearbeitet. „2026 ist nicht zu früh, sich mit diesem Kapitel intensiver als bisher zu beschäftigen“, sagt Neunhoeffer.

Gerade in einer Zeit, in der manche versuchen, die zwölf Jahre nationalsozialistischer Herrschaft als „Vogelschiss in der Geschichte“ erscheinen zu lassen und geschichtsvergessenes Wahlverhalten an den Tag legen, erhält dieser Satz besondere Bedeutung. Die Erinnerung an die Vergangenheit wird nicht dadurch bewahrt, dass man schwierige Kapitel ausblendet, sondern indem man sie offen untersucht.

Für Neunhoeffer ist die Vereinsgeschichte deshalb auch ein Beispiel dafür, wie Geschichte Orientierung geben kann. „Wir alle wollen doch wissen, auf welchem Boden wir stehen. Und: Geschichte erzählt sich am anschaulichsten in Geschichten.“

Dabei hat sich auch das Verständnis von Heimat verändert. Als der Verein gegründet wurde, hieß er noch Historischer Verein. Der Begriff „Heimat“ wurde erst 1933 in den Vereinsnamen aufgenommen. Natürlich in einer Zeit, in der er ideologisch aufgeladen und zur Ausgrenzung missbraucht wurde.

Heute versteht Neunhoeffer darunter etwas völlig anderes. „Der Heimatbegriff heute steht für regionale Identität, für bürgerschaftlichen Zusammenhalt, für Weltoffenheit.“ Und ganz persönlich? „Für mich ist Heimat weniger ein Ort. Vielmehr sind es meine Familie, meine Freundschaften, meine sozialen Kontakte, mein Engagement.“

Geschichte endet nicht im Archiv

Foto: GHV | Die reiche Geschichte Schwabachs ist an vielen Stellen auch ohne Hintergrundwissen zu erahnen und zu erkennen

Auch deshalb wirkt der Verein selbst nach 125 Jahren keineswegs wie ein Relikt aus vergangenen Zeiten. Seine Mitglieder beschäftigen sich zwar mit Geschichte, ihre eigentliche Aufgabe liegt aber in der Gegenwart. Sie sammeln Wissen, vermitteln Zusammenhänge und sorgen dafür, dass historische Erfahrungen nicht verloren gehen.

Für die kommenden Jahre gibt es bereits genügend Aufgaben: das 500-jährige Jubiläum des Schwabacher Rathauses im Jahr 2028, die Erinnerung an die Schwabacher Artikel von 1529, neue Forschungsprojekte und die Hoffnung auf eine aktualisierte Gesamtgeschichte der Stadt.

Und natürlich die Suche nach neuen Mitstreiterinnen und Mitstreitern. „Wenn wir vermitteln können, wie cool es ist, Geschichten aus der näheren Umgebung zu entdecken – dann erfüllt der GHV seine Aufgabe.“

Eine Aufgabe, die heute vielleicht wichtiger erscheint als jemals zuvor. Denn Geschichte gehört am Ende weder denen, die sie für politische Zwecke benutzen, noch denen, die sie möglichst schnell vergessen wollen. Sie gehört denen, die bereit sind, genau hinzusehen und daraus zu lernen.

In eigener Sache

Jeder Newsletter ist mit viel Leidenschaft geschrieben - umso mehr freuen wir uns daher, wenn du diese Leidenschaft teilst. Das geht übrigens ganz einfach: Kopiere einfach den folgenden Link und schicke ihn Freunden und Bekannten per WhatsApp, damit sie sich direkt anmelden können.

Außerdem kannst du aktiv am Newsletter mitwirken und ihn so noch persönlicher und besser machen! Wir freuen uns hierzu über alle Einsendungen zur Stadtgesellschaft, zu Sport, Vereinen, Organisationen, Neuigkeiten, Terminen und Geschichten an [email protected] sowie über dein Feedback in der folgenden Umfrage!

Wie gefällt dir unser Newsletter

Bitte gib uns Deine Einschätzung in Schulnoten

Login or Subscribe to participate

Stadtgeschehen - Menschen, Vereine, Organisationen

⚡️ Laden beim SC04
Am Sportgelände des SC04 steht seit Kurzem ein neuer Schnelllader mit 200 Kilowatt Leistung zur Verfügung. Möglich wurde das durch die Stadtwerke Schwabach. Ein kleiner Schritt für den Verein, aber ein sichtbares Zeichen dafür, wie sich Sportgelände zunehmend zu multifunktionalen Treffpunkten entwickeln.

🌍 Schwabach im Fernsehen
Wie gelingt Integration im Alltag? Dieser Frage geht das Magazin „Lebensformen“ auf SAT.1 Bayern aktuell anhand von vier Geschichten aus Bayern nach. Eine davon führt nach Schwabach: Begleitet wird Sham Salahe am Tag ihrer Vereidigung als Stadträtin.

🍺Neues Bier im Metro
Auch im Juni gibt es ein neues Bier des Monats im Metro. Diesmal gibt es Greif-Bräu Schlöbberla vom Fass. Wir sagen: Prost!

🏦 Sparkasse investiert in Schwabach
Die Sparkasse Mittelfranken-Süd prüft einen möglichen Neubau auf dem ehemaligen 3-S-Gelände. Nur wenige hundert Meter vom heutigen Standort entfernt könnte dort künftig ein modernes Beratungscenter mit zeitgemäßen Arbeitsplätzen, Veranstaltungsräumen und neuen Kundenbereichen entstehen. Noch befindet sich das Vorhaben in einem frühen Stadium, zunächst müssen die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden. Für die Entwicklung des ehemaligen 3-S-Areals wäre es jedoch ein bedeutender Baustein nachdem die Entwicklung des Areals zuletzt ins Stocken geraten war.

Aus Stadtrat & Verwaltung

🌻 Mehr Natur, weniger Schotter
Wer seinen Garten am liebsten brummen hört, kann sich in diesem Jahr erstmals für den Schwabacher Naturgartenwettbewerb bewerben. Das Amt für Mobilität und Klimaschutz sucht naturnah gestaltete Privat- und Firmengärten, die einen Beitrag zur Artenvielfalt leisten. Die drei Gewinner erhalten Pflanzengutscheine im Wert von jeweils 300 € sowie eine Naturgartenplakette. Einsendeschluss ist der 30. Juni.

🚧 Auf zur Parkplatzsuche
Ab Montag, 06. Juli, beginnt in der Reichswaisenhausstraße die Bauphase für den Goldschlägerhof. Mit dem Projekt soll die Nahversorgung in der Innenstadt gestärkt werden, gleichzeitig fällt jedoch der dortige Parkplatz für voraussichtlich mehr als ein Jahr weg. Die Stadt reagiert mit zusätzlichen Stellplätzen an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet. Die gute Nachricht: Langfristig sollen durch das Projekt sogar mehr Parkplätze entstehen als bisher.

👷 Der Fachkräftemangel wird konkret
Wie stark der demografische Wandel Schwabach trifft, zeigt eine neue Analyse des Bildungsbüros. Die zentrale Erkenntnis: In den kommenden Jahren werden deutlich mehr Beschäftigte aus dem Arbeitsleben ausscheiden, als junge Menschen nachrücken. Die Sicherung von Fachkräften zählt damit zu den wichtigsten Zukunftsaufgaben für Wirtschaft, Schulen und Stadtverwaltung. Kurz gesagt: Der Mangel an Arbeitskräften ist längst keine Prognose mehr, sondern bereits Realität. Die gesamte Analyse findet sich hier.

🗳️ Anstehende Ausschusstermine
Auf dem Sitzungsplan stehen: Stadtentwicklungsausschuss am Montag, 08. Juni, der Bau-, Umwelt- und Mobilitätsausschuss am Dienstag, 09. Juni, sowie Hauptausschuss am Dienstag, 23. Juni, und Stadtrat am Freitag, 26. Juni.

🗑️ Teurer Müll
Illegale Müllablagerungen bleiben ein Ärgernis für die Stadt. Allein die Reinigung verschmutzter Containerstandorte kostete die städtische Abfallwirtschaft im vergangenen Jahr rund 141.000 €. Dieses Geld landet letztlich in den Abfallgebühren aller Bürgerinnen und Bürger. Die Stadt setzt deshalb auf Hinweise aus der Bevölkerung und prüft weiterhin Möglichkeiten, besonders betroffene Standorte besser zu schützen. Der günstigste Entsorgungsweg bleibt allerdings derselbe wie bisher: den Müll dort hinbringen, wo er hingehört.

Offene Stellen in Schwabach

Auf der Suche nach etwas Neuem? Dann findest Du hier vielleicht genau das richtige für dich und Deinen nächsten Karriereschritt!

📭 Dr. Karg’s - Ausbildung Kaufleute für Büromanagement (m/w/d)
📭 kraeftig - Mediengestalter (m/w/d) in Vollzeit
📭 rankk - Ausbildung E-Commerce Kaufleute (m/w/d)
📭 Strauch Personalmanagement - Bilanzbuchhalter (m/w/d) in Vollzeit
📭 Uhrinstinkt - Mitarbeiter Operations & Prozesse Luxusuhren (m/w/d) in Vollzeit

Auch eine Stelle offen? Dann einfach unter [email protected] melden!

Das Beste kommt zum Schluss

Für alle die das Gefühl haben, dass es nur noch schlechte Nachrichten gibt, wollen wir den Newsletter immer mit einer guten Nachricht enden lassen. In diesem Sinne wünschen wir ein schönes Wochenende und bedanken uns für Deine Zeit!

Jugend forscht, Jugend beeindruckt

Gif by fallontonight on Giphy

Beim Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ haben in dieser Woche junge Tüftlerinnen und Tüftler aus ganz Deutschland gezeigt, wie viel Kreativität, Neugier und Erfindergeist in der nächsten Generation steckt. Ausgezeichnet wurden Projekte aus den unterschiedlichsten Bereichen, von Künstlicher Intelligenz über Medizintechnik bis hin zu nachhaltigen Lösungen für Umwelt und Alltag.

In Zeiten, in denen oft über Fachkräftemangel, Krisen und Zukunftssorgen gesprochen wird, lohnt sich der Blick auf diese jungen Menschen. Sie entwickeln Ideen, stellen Fragen und suchen nach Lösungen für Probleme, die viele Erwachsene längst als gegeben hinnehmen.

Oder anders gesagt: Deutschlands wichtigste Ressource wächst nicht unter der Erde, sondern sitzt derzeit noch in Klassenzimmern und Jugendzimmern. Vielleicht auch ein relevanter Gedanke für Politiker, die derzeit über die richtigen Schwerpunkte und Etats in Bund und Land diskutieren.

🫶 Danke, dass Du und {{active_subscriber_count}} Abonnenten sich heute die Zeit genommen haben, uns zu lesen!

Wurde Dir dieser Newsletter weitergeleitet?
Dann melde dich hier an 📳!

Dein Baratier-Newsletter Team

Recommended for you