Guten Morgen {{ Vorname | liebe Schwabacherinnen & Schwabacher }},
Du liest die Ausgabe des 15. Mai 2026 und ein wunderbares Wochenende liegt vor uns.
🔥 Auch wenn die meisten bei „Brand“ am ehesten an den gestrigen Vatertag denken: Der Sommer steht quasi vor der Tür, und damit steigt die Waldbrandgefahr. Was das für die Schwabacher Feuerwehr und die Truppe der Flughelfer bedeutet, beleuchten wir in dieser Geschichte der Woche.
Veranstaltungen & Unterhaltung
In dieser Rubrik findest du eine bunte Auswahl von Veranstaltungen in Schwabach in den kommenden Wochen.
Auf einen Blick - Am Wochenende
🐹 Für Lesehamster – Hardy Hamster bringt am Freitag, 15. Mai, „Das Café am Ende des Waldes“ von Mikey Please in die Stadtbibliothek. Der Lesespaß beginnt um 15:00 Uhr und richtet sich an Kinder ab fünf Jahren. Eine halbe Stunde lang wird gelesen, gelauscht und vermutlich auch kurz vergessen, dass Handys existieren. Der Eintritt ist frei.
🚲 Für E-Biker – Ein E-Bike-Sicherheitstraining der Verkehrswacht vermittelt am Freitag, 15. Mai, Grundlagen zur sicheren Fahrtechnik. Von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr wird auf dem Gelände der Christian-Maar-Schule, Waikersreuther Straße 9, geübt und erklärt. Neben Theorie stehen praktische Übungen im abgesperrten Bereich auf dem Programm. Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldung, Helm und eigenes Fahrrad sind erforderlich.
✏️ Für Kassettenkinder – Die 80er-Schlagerparty mit Nicki bringt am Samstag, 16. Mai, beste Alman-Jugend auf die Bühne des Areal Burgersgarten. Los geht es um 17:00 Uhr. Zwischen Dauerwelle und Mitsing-Refrain dürfte es nostalgisch werden. Tickets kosten im Vorverkauf 23 €, an der Abendkasse 25 €.
🏞️ Für Neuentdecker – Die Führung „Entdecken Sie das Flüsschen Schwabach“ widmet sich am Samstag, 16. Mai, unserem namensgebenden Gewässer. Start ist um 16:00 Uhr am Haupteingang des Rathauses. Die Teilnahme kostet 8€.
🕊️ Für Freiheit – Die Ausstellung „Widerstand – Freiheitskampf der Ukraine“ zeigt ab Samstag, 16. Mai, Fotografien und Eindrücke aus dem ukrainischen Alltag im Krieg. Die Vernissage beginnt um 17:00 Uhr im Haus der Begegnungen. Die Ausstellung läuft noch bis Donnerstag, 04. Juni. Der Eintritt ist frei.
🌿 Für Kräutersammler – Der BUND lädt am Sonntag, 17. Mai, von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr zu einer Familienkräuterwanderung. Gemeinsam werden Frühlingskräuter gesammelt und bestimmt, anschließend gibt es einen kleinen Imbiss mit Kräuterquark. Der Treffpunkt wird noch bekannt gegeben, Stofftaschen oder kleine Körbe sollten mitgebracht werden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten.
🔨 Für Goldige – Bei der Führung „Mit dem Goldschläger durch Schwabach“ geht es am Sonntag, 17. Mai, um unser Kulturerbe. Beginn ist um 14:00 Uhr an der Ecke Ludwigstraße/Stadtparkstraße am Gebäude der Stadtverwaltung. Zwischen Blattgold und Stadtgeschichte dürfte schnell klar werden, warum hier früher nicht nur gehämmert, sondern auch gehandelt wurde. Um Anmeldung beim Tourismusbüro wird gebeten. Tickets zu 8€.
📦 Für Trödelfreunde – Das Bürgerforum Eichwasen lädt am Sonntag, 17. Mai, von 12:00 Uhr bis 17:00 Uhr zum Flohmarkt im Eichwasen und O’Brien Park ein. Angeboten werden gebrauchte Gegenstände aus privaten Haushalten, von Kleidung bis Dekoration. Veranstaltungsorte sind das Wohngebiet Eichwasen und der O’Brien Park in Schwabach. Weitere Informationen und Standorte sind online abrufbar.
Auf einen Blick - Kommende Woche
🍺 Für Netzwerker – Das Gründerzentrum SCHWUNG lädt am Dienstag, 19. Mai, von 18:30 Uhr bis 21:00 Uhr zu „Business, Bier & Brezn“ im Rahmen der Bayerischen Gründungstage ein. Zwischen Breze und Netzwerkgespräch geht es um Austausch in entspannter Atmosphäre.
☕️ Für Plaudertaschen – Die AWO Mittelfranken-Süd lädt am Mittwoch, 20. Mai, um 14:00 Uhr zum Kaffeeklatsch in den AWO-Saal ein. Bei Kaffee und Gesprächen steht weniger die große Weltpolitik als vielmehr der gemeinsame Nachmittag im Mittelpunkt. Der Eintritt ist frei.
😬 Für Paragrafenmüde – Im Rahmen der Bayerischen Gründungstage lädt das SCHWUNG am Mittwoch, 20. Mai, von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr zum Founders Talk über Datenschutz und Cybersicherheit ein. Nicole Fink von 2fink Consulting erklärt praxisnah, welche Regeln für Gründerinnen, Gründer und Kleinstunternehmen tatsächlich relevant sind. Die Anmeldung ist hier möglich.
🎨 Für Kunstbegeisterte – Der Künstlerbund zeigt ab Samstag, 23. Mai, die Ausstellung von Patrizia Casagrande in der Städtischen Galerie. Die Arbeiten sind bis Sonntag, 28. Juni, zu sehen. Geöffnet ist zu den regulären Zeiten der Galerie, der Eintritt ist frei. Die Vernissage findet bereits am Freitag, 22. Mai, um 19:00 Uhr ebendort statt.
💭 Für Wertebewusste – Der Kneipp-Verein veranstaltet am Freitag, 22. Mai, ab 18:00 Uhr die Wohlfühlzeit für Frauen unter dem Titel „Meine Werte“. Referentinnen Renate Herbertz und Claudia Schörner begleiten verschiedene Übungen zur persönlichen Wertefindung auf dem Kneipp-Gelände. Die Teilnahme kostet 10 € für Mitglieder und 13 € für Nichtmitglieder, maximal 12 Teilnehmerinnen. Anmeldungen per e-mail.
⛪️ Für Verständigung – Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Schwabach (ACK) lädt am Samstag, 23. Mai, um 20:00 Uhr zur ökumenischen Pfingstnacht unter dem Motto „Miteinander ist möglich“ in die Stadtkirche St. Martin ein. Auf dem Programm stehen biblische Impulse, gemeinsames Singen sowie Musik von Stadt- und Dekanatskantor Zoltán Suhó-Wittenberg und dem Gospelchor. Im Anschluss ist Gelegenheit zum Gespräch bei Getränken.
🆕 Für Zugezogene – Das Tourismusbüro bietet am Sonntag, 24. Mai, um 14:00 Uhr die Führung „Schwabach zum Kennenlernen“ an. Treffpunkt ist der Haupteingang des Rathauses am Königsplatz 1. Im Mittelpunkt stehen Geschichte, Altstadt und die etwas unentdeckten Seiten der Goldschlägerstadt.
Unser Partner der Woche:
EDEKA Krawczyk
Frische, die man schmeckt – bei EDEKA Krawczyk steht Qualität seit Generationen im Mittelpunkt. Ob knackiges Obst und Gemüse, ausgewählte Feinkost oder regionale Spezialitäten: Hier trifft Vielfalt auf persönliche Beratung. Mit Leidenschaft und einem feinen Gespür für Genuss sorgt das Team dafür, dass jeder Einkauf zu einem kleinen Erlebnis wird!
Geschichte der Woche - Wenn der Wald brennt

Foto: Eberlein / Flughelfer - Die Flughelfer der Feuerwehr bei einer Übung im Eichwasen
Die Luft flimmert über den Feldern, die Böden sind vor Trockenheit aufgerissen, der Wald steht trocken wie Zunder. Was bisher ein Problem südlicher Klimazonen war, ist aufgrund des Klimawandels schon längst auch ein fränkisches Problem geworden. Wer in den vergangenen Sommern rund um Schwabach unterwegs war, hat eine Ahnung davon bekommen, dass Waldbrand längst kein Thema mehr ist, das nur nach Kalifornien oder Griechenland gehört. Wendelstein, Tennenlohe, die Sächsische Schweiz, die Bilder aus Brandenburg: All das wirkt plötzlich näher, als vielen lieb ist.
Und dann gibt es Menschen wie Wolfgang Eberlein. Wenn andere am Wochenende grillen, hängt Eberlein im Zweifel an einer Hubschrauberwinde über einem Waldstück und sorgt dafür, dass die meisten von uns diese Katastrophen nur aus den Nachrichten und nicht aus der Nähe kennen.

Foto: Privat - Wolfgang Eberlein in Uniform
Zur Person: Wolfgang Eberlein ist einer jener Menschen, bei denen man sich fragt, wie viele Stunden ein Tag eigentlich haben kann. Geboren 1992, ist er selbstständiger Gärtnermeister und verheiratet. Er ist Fachbereichsleiter der Flughelfer, Limbacher Gruppenführer der Feuerwehr Schwabach, Kreisgeschäftsführer der CSU Schwabach, Ortssprecher der CSU Limbach und stellv. Vorsitzender der Mittelstandsunion sowie Jungen Union Schwabach.
Die Special Forces der Feuerwehr
„Einfach gesagt sind die Flughelfer immer dann dabei, wenn Feuerwehr und Hubschrauber zusammenarbeiten“, sagt er. Das Understatement in diesem Satz entspricht einer maßlosen Untertreibung dessen, was sein Ehrenamt ausmacht.
Denn die sogenannten Flughelfer sind keine Adrenalinjunkies mit Abenteuerlust, sondern eine hoch spezialisierte Sondereinheit der Feuerwehr. Organisiert wird sie nicht von Kommunen, sondern direkt vom Freistaat Bayern. Insgesamt gibt es im Freistaat 17 dieser Standorte. Einer davon: Schwabach.
Dass ausgerechnet die Goldschlägerstadt ein solcher Standort ist, hat mit der zentralen Lage in Mittelfranken zu tun und mit einem historischen Waldbrand, der bis heute als Trauma des deutschen Katastrophenschutzes gilt.
Im Jahr 1975 brannten in der Lüneburger Heide rund 13.000 Hektar Wald. Die Einsatzkräfte kamen vielerorts kaum an die Brandherde heran. Danach begann bundesweit die Diskussion darüber, wie man Brände aus der Luft besser bekämpfen könnte. Obwohl die Katastrophe viele hundert Kilometer entfernt stattfand, zog Bayern Konsequenzen, auch weil der Freistaat zu den waldreichsten Bundesländern Deutschlands gehört. Anfang der 1980er Jahre wurden deshalb die Flughelfer gegründet.
Heute umfasst die Schwabacher Einheit 23 ausgebildete Flughelfer, dazu sechs Führungskräfte. Eberlein leitet den Fachbereich gemeinsam mit einem Stellvertreter. Zuständig ist die Truppe nicht nur für Schwabach oder den Landkreis Roth. Der Einsatzradius reicht von Ansbach bis Ingolstadt, vom Nürnberger Land bis an die Donau.
„Teilweise fahren wir wirklich weite Strecken“, sagt Eberlein. „Wenn irgendwo ein größerer Waldbrand entsteht, werden zunächst Fachberater alarmiert. Gemeinsam mit dem örtlichen Einsatzleiter wird entschieden, ob ein Hubschraubereinsatz sinnvoll ist.“
Einsatz für die Flughelfer

Foto: Eberlein / Flughelfer - Das “Abwinschen” ist deutlich spektakulärer, als es klingt
Werden die Flughelfer alarmiert, beginnt eine Choreografie, die für Außenstehende beinahe militärisch wirkt. Dann rücken Flughelfer mit Spezialmaterial an. Es werden Einsatzabschnitte gebildet. Ein sogenannter „fliegerischer Einsatzleiter“ koordiniert sämtliche Bewegungen in der Luft: Welche Maschinen eingesetzt werden, aus welcher Richtung gelöscht wird, welche Drohnen aufsteigen dürfen und welche nicht. Auch der Jargon klingt militärisch, wenn diskutiert wird, von wo der Brand “angegriffen” wird.
Die Zusammenarbeit erfolgt mit der Polizeihubschrauberstaffel in Roth, mit Bundespolizei, Bundeswehr und teils auch privaten Betreibern. Denn Hubschrauber ist nicht gleich Hubschrauber. „Jede Maschine kann andere Lasten tragen“, erklärt Eberlein. „Je nach Typ passen unterschiedliche Löschwasserbehälter oder Transportboxen darunter.“
Wer die Ausrüstung der Flughelfer sieht, versteht schnell, warum die Einheit eher an Spezialkräfte erinnert als an die klassische Feuerwehr. In Schwabach stehen spezielle Außenlastbehälter bereit, die unter Hubschrauber gehängt werden können. Dazu kommen luftzugelassene Transportboxen für Schläuche, Pumpen oder Material.

Foto: Eberlein / Flughelfer - Die Flughelfer verfügen über ein breites Ausrüstungsaresenal
Und dann sind da noch die Seile. Bis zu 30 Meter lange Verlängerungen ermöglichen es, Material mitten im Wald abzusetzen, ohne dass der Hubschrauber unter die Baumkronen sinken muss. Hinzu kommt die sogenannte Winden-Ausrüstung: Gurte, Sicherungen und Spezialtechnik, mit der sich Flughelfer aus schwebenden Hubschraubern abseilen lassen. „Wenn man in ein Gebiet muss, wo der Hubschrauber nicht landen kann, werden wir abgewinscht“, sagt Eberlein nüchtern.
Es wirkt geradezu surreal, wenn Eberlein trocken und gelassen über Einsätze spricht, die anderen schon beim Gedanken daran Schweißperlen auf die Stirn treiben. “Abwinschen” heißt nämlich in der Praxis nichts anderes, als von einem Helikopter an einem Seil direkt an einen Waldbrand abgesetzt zu werden. Oder wie Eberlein ironisch bemerkt: “ein ganz normaler Donnerstag im Sommer”.
Dabei beschränkt sich die Flughilfe längst nicht nur auf Waldbrände. Auch bei Hochwasserlagen, Materialtransporten in schwer zugängliches Gelände oder bei sogenannten MANV-Lagen – einem „Massenanfall von Verletzten“ – kommen die Spezialisten zum Einsatz. Immer dann, wenn Luft und Boden koordiniert werden müssen.
Klimawandel als Risikofaktor

Foto: Eberlein / Flughelfer - Waldbrände sind auch bei uns keine Seltenheit mehr. Hier der letztjährige Großbrand in Erlangen
Dass die Einsätze zuletzt häufiger werden, überrascht Eberlein nicht. „Durch den Klimawandel und die längeren Trockenperioden bekommt das Thema von Jahr zu Jahr mehr Relevanz“, sagt er. „Ich glaube schon, dass man die Flughelfer in Zukunft öfter brauchen wird.“
Tatsächlich zeigen Zahlen des Deutschen Wetterdienstes seit Jahren steigende Temperaturen und längere Trockenphasen auch in Bayern. Besonders gefährdet sind lichte Kiefernwälder wie jene im Nürnberger Reichswald. Dort reicht oft schon ein Funke.
Die Bilder vom Waldbrand im Tennenloher Forst im vergangenen Jahr haben sich in der Region eingebrannt. Drei Tage lang waren auch Schwabacher Flughelfer im Einsatz. Noch extremer sei der Einsatz in der Sächsischen Schweiz gewesen, erzählt Eberlein. Vier Tage nahezu durchgehend. „Wenn es ein trockenes Jahr ist, dann ist schon viel geboten“, sagt er.
Kein einfaches Ehrenamt
Und damit sind wir bei einem Punkt, der in Debatten über Ehrenamt oft untergeht: Spezialwissen fällt nicht vom Himmel. Erst recht nicht bei jenen, die in so komplexen Situationen arbeiten.
Wer Flughelfer werden will, muss zunächst regulärer Feuerwehrmann sein. Danach folgt eine zusätzliche Spezialausbildung an der Feuerwehrschule Würzburg. Eine Woche Vollzeittraining, später regelmäßige Wiederholungen. Hinzu kommen jährliche Übungen im Bergwachtzentrum Bad Tölz.
Dort trainieren die Einsatzkräfte zum Beispiel das oben erwähnte „Abwinschen“. Dazu kommen Theorieabende, technische Schulungen und groß angelegte Einsatzübungen mit Feuerwehren, THW und verschiedenen Hubschrauberbetreibern. Im vergangenen Jahr fanden allein mehrere größere Übungen statt.
Für viele Ehrenamtliche wäre ein solcher Aufwand bereits ein Zweitjob. Eberlein sagt dazu einen bemerkenswert fränkischen Satz: „Im Vergleich zum normalen Feuerwehrdienst hält sich das eigentlich noch im Rahmen.“
Man kann darüber schmunzeln. Man kann es aber auch als Hinweis darauf verstehen, wie selbstverständlich vielerorts in Bayern Verantwortung übernommen wird.
Gerade auf kommunaler Ebene lebt der Katastrophenschutz davon, dass Menschen ihre Freizeit opfern, Lehrgänge besuchen, nachts ausrücken und im Zweifel tagelang im Einsatz bleiben. Ohne großes Aufheben darum zu machen.
Bayern als Vorbild

Foto: Eberlein / Flughelfer - Wo andere die Flucht ergreifen, sind die Flughelfer im Einsatz: Mitten im Brandgeschehen
Dass Bayern mit seinem Flughelfer-System bundesweit eine Sonderrolle einnimmt, ist dabei kaum bekannt. Andere Bundesländer beginnen gerade erst mit dem Aufbau ähnlicher Strukturen. Sachsen und Niedersachsen interessieren sich inzwischen für das bayerische Modell.
„Die schauen sich an, wie wir das organisieren“, erzählt Eberlein. Es ist einer dieser seltenen Fälle, in denen der oft belächelte deutsche Föderalismus tatsächlich einmal einen Vorsprung hervorgebracht hat. Und vielleicht steckt darin auch eine kleine Schwabacher Pointe.
Denn während vielerorts noch darüber diskutiert wird, wie man sich an heißere Sommer anpasst, steht in einer Fahrzeughalle in Schwabach längst Spezialgerät bereit, das im Ernstfall über brennenden Wäldern hängt.
Die Waldbrandsaison hat gerade erst begonnen. Niemand wünscht sich, dass die Flughelfer oft gebraucht werden. Aber es beruhigt, dass es sie und engagierte Mitbürger wie Wolfgang Eberlein gibt.
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Stadtgeschehen - Menschen, Vereine, Organisationen
⚽️ Landesliga-Update
Zum Ende raus gibt es noch einmal etwas zum Genießen. Beide Schwabacher Vereine gehen mit Klarheit und einer gewissen Leichtigkeit in den Saisonendspurt, und das merkt man. Der SC04 schickte am vergangenen Freitag die Mannen aus Feucht trocken mit 3:1 nach Hause. Die Roten Teufel aus Unterreichenbach bezwangen im letzten Heimspiel die ASV aus Weisendorf mit 1:0.
Am letzten Spieltag der Saison geht es für beide auf Auswärtsfahrt. Am Samstag, 16. Mai, muss der SC04 (#5 - 33Sp. - 57P.) um 14:00 Uhr gegen die sicheren Absteiger aus Lauterhofen (#17 - 33Sp. - 24P.) ran. Für Unterreichenbach (#8 - 33Sp. - 49P.) geht es, ebenfalls am Samstag, 16. Mai um 14:00 Uhr, ans andere Tabelle zum feststehenden Meister aus Ammerthal (#1 - 33Sp. - 70P.) , denen somit auch der direkte Wiederaufstieg gelingt.
Spannend wird es auch auf anderen Plätzen, wenn die punktgleichen Mannschaften aus Forchheim und Münchberg um #2 kämpfen. Im Abstiegskampf gilt es für Gutenstetten, Neuendettelsau, Weißenburg und Nürnberg-Buch darum, die Relegation zu vermeiden. Alle Vereine liegen innerhalb eines 3 Punkte Fensters.
🧶 World Wide Knit in Public Day
Noch nie vom „World Wide Knit in Public Day“ gehört? Ehrlicherweise: Wir auch nicht. Aber am Samstag, 13. Juni, wird von 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr gemeinsam gestrickt, diskutiert und vermutlich auch über Wolle gefachsimpelt. Veranstaltet wird das Treffen von Garngenuss und elena.strickt im Café Fux. Tickets gibt es ab Sonntag, 17. Mai, um 10:00 Uhr unter garngenuss.de.
🏑 Sparkasse wird Hauptsponsor des TV 1848 Schwabach Hockey
Eine neue lokale Partnerschaft für den Schwabacher Sport. Ab sofort prangt das markante rote S der Sparkasse auf den Trikots der Herren- und Damenmannschaften der 48er Hockeyabteilung. Weitere Infos gibt es zum Beispiel hier.
Aus Stadtrat & Verwaltung
🧐 Turbulente erste Sitzung - Kommentar
Was wünscht man sich in der ersten Sitzung eines neu gewählten Stadtrats? Vermutlich Gemeinschaftsgefühl, Aufbruchsstimmung und den Blick nach vorne. Der neu zusammengewürfelte Stadtrat konnte diese Kriterien nur in Teilen erfüllen. Während die neu formierte Fraktion der Grünen gleich in der ersten Sitzung mit kleinteiligen Anträgen und Zwischenrufen auffiel - OB Peter Reiß musste die Mitglieder sogar explizit zur Ordnung rufen - glänzte die Fraktion der AfD mit Abwesenheit, als es im Nachgang darum ging, sich gemeinsam besser kennenzulernen. Bedenkt man die Herausforderungen, vor denen Schwabach genau wie alle Kommunen in Deutschland steht, ist das kein gutes Zeichen. Gerade die neu gewählten Mitglieder sollten sich hier schnellstmöglich in die Themen einarbeiten und zu einer gemeinsamen Sachpolitik kommen. Dabei helfen weder sachliche noch persönliche Profilierungsversuche bei einer Routineveranstaltung. Lichtblick: Beim gemeinsamen Bierchen im Anschluss konnten sich zumindest die 35 verbliebenen Mitglieder vor Ort wieder gut verstehen und freuten sich in der Tat mit viel Tatendrang auf die kommenden sechs Jahre.
🕞 Eingeschränkte Öffnungszeiten in der Verwaltung
Bis auf Weiteres wird das Bürgerbüro im Rathaus aufgrund von Personalausfällen nur reduzierte Öffnungszeiten anbieten können. Diese sind: montags von 8 bis 14 Uhr, dienstags von 8 bis 12 Uhr, mittwochs bis freitags von 8 bis 14 Uhr sowie samstags von 9 bis 12 Uhr. Nicht betroffen davon ist die öffentliche Toilette im Rathaus, die weiterhin zu den normalen Zeiten (montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr, freitags von 8 bis 14 Uhr sowie samstags von 9 bis 12 Uhr) zugänglich ist.
📅 Brückentag für Stadtkasse und Steueramt
Smart und im Sinne des Bürgers haben Stadtkasse und Steueramt den Brückentag am heutigen Freitag genutzt. Da diese Tage erfahrungsgemäß wenig frequentiert sind, nutzt man sie zum Umzug der Serverstruktur. Die beiden Einrichtungen sind daher an diesem Tag geschlossen und auch telefonisch nicht erreichbar. Am Montag soll der Betrieb wie gewohnt wieder aufgenommen werden.
Offene Stellen in Schwabach
Auf der Suche nach etwas Neuem? Dann findest Du hier vielleicht genau das richtige für dich und Deinen nächsten Karriereschritt!
📭 AWO - Einrichtungsleitung (m/w/d) in Vollzeit
📭 be+ - Sales Manager (m/w/d) in Vollzeit
📭 Lebenshilfte - u.A. FSJ (m/w/d) in Vollzeit
📭 Stadtwerke SC - u.a. Energieberater (m/w/d) in Vollzeit
📭 Strauch Personalmanagement - Bilanzbuchhalter (m/w/d) in Vollzeit
Auch eine Stelle offen? Dann einfach unter [email protected] melden!
Immobilien-Tipp der Woche
präsentiert von Wartzack & Kollegen
Regelmäßig stellen wir hier bemerkenswerte Immobilien aus Schwabach und Umgebung vor, die durch ein besonders attraktives Angebot oder eine einzigartige Geschichte begeistern.
🏡 Wohntraum auf 1.400 m2 - Pool, meterlange Fenster, 1.374 m2 Grund, 402m2 Wohnfläche. Dieser Bungalow raubt einem den Atem und benötigt keine weitere Beschreibung. Trotzdem gibt es weitere Features: Tolle Lage in Unterreichenbach, sensationelle Böden und eine grandiose Küche beispielsweise.
Das Beste kommt zum Schluss
Für alle die das Gefühl haben, dass es nur noch schlechte Nachrichten gibt, wollen wir den Newsletter immer mit einer guten Nachricht enden lassen. In diesem Sinne wünschen wir ein schönes Wochenende und bedanken uns für Deine Zeit!
Jugend forscht und sichert Zukunft

Giphy
Mit gerade einmal 18 Jahren ist die Irin Ayra Satheesh zur Europasiegerin des Earth Prize 2026 gekürt worden. Der internationale Wettbewerb gilt als eine der größten Umweltinitiativen für junge Menschen und unterstützt innovative Projekte mit Fördergeldern und Mentoring. Ausgezeichnet wurde Satheesh für ihre Idee „Eco Purge“, einen biologisch abbaubaren Kunststoff gegen Mikroplastik.
Der von ihr entwickelte Kunststoff setzt beim Zerfall Enzyme frei, die Mikroplastik in Böden sowie in Süß- und Salzwasser abbauen sollen. Entstanden ist die Idee nach einem früheren Projekt zur Wasserqualität, bei dem Satheesh feststellte, wie schwer sich Mikroplastik aus der Umwelt entfernen lässt. Gemeinsam mit irischen Forschungseinrichtungen arbeitet sie nun daran, das Material für Verpackungen und Kompostbeutel nutzbar zu machen.
Mit dem Preisgeld will Satheesh die Produktion und Wirksamkeit ihrer Technologie weiter erforschen. Gleichzeitig fordert sie Unternehmen dazu auf, Plastikverbrauch stärker zu reduzieren und biologisch abbaubare Alternativen ernster zu nehmen. Recycling allein reiche nicht aus, um das weltweite Plastikproblem zu lösen.
Wir finden: Sag noch einer, die Jugend von heute taugt zu nichts. Und wer noch den passenden Soundtrack zur Meldung und zum Wochenende braucht, der wird hier fündig.
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