Guten Morgen {{ Vorname | liebe Schwabacherinnen & Schwabacher }},

Du liest die Ausgabe des 27. März 2026 und ein wunderbares Wochenende liegt vor uns.

✝️ In der Geschichte der Woche geht es diesmal um den Glauben, Bräuche, Traditionen und Grundwerte, die Menschen über Religionen hinweg verbinden können. Wir beleuchten das Schwabacher Osterfest.

🐣 Auch sonst stehen die beiden kommenden Wochen in Schwabach vielfach im Zeichen des Osterfestes, aber wir nehmen auch Abschied vom Beny’s, stellen die Uhren um und können uns nachhaltig neu für den Sommer einkleiden.

Veranstaltungen & Unterhaltung

In dieser Rubrik findest du eine bunte Auswahl von Veranstaltungen in Schwabach in den kommenden Wochen.

Auf einen Blick - Am Wochenende

⛲️ Für Schwabach - Am Freitag, 27. März, ist es um 10:00 Uhr wieder so weit! Gemeinsam mit Schwabacher Kindergärten weihen die CSU Frauen-Union und der Heimat- und Trachtenverein den Osterbrunnen am Marktplatz ein. Vor Ort wird der geschmückte Brunnen dann durch Vertreter der Kirche gesegnet und es werden zusammen Lieder gesungen.

🥲 Fürs Abschiednehmen – Das Beny’s in Schwabach verabschiedet sich mit einer letzten Veranstaltungen. Am heutigen Freitag, 27. März, gibt es ein letztes Hutkonzert mit Ramsy Music. Danke, lieber Benjamin, für viele wunderbare Momente in deinem, unseren, Schwabacher Kneipen-Wohnzimmer.

🐣 Für Eichwasener – Das gemeinsame Schmücken des Osterbrunnens im Eichwasen findet am Samstag, 28. März, von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr statt. Treffpunkt ist das Carport bei Ute Schmidbauer in der Dr.-Max-Herold-Straße. Benötigt wird noch Grünzeug für die Brunnenkrone. Eine Segnung durch Pfarrer Hernoga sowie ein kleiner Imbiss für Helfende sind vorgesehen.

😆 Für Lachmuskeln – Eisi Gulp präsentiert sein Programm „Tagebuch eines Komikers“ am Samstag, 28. März, 20:00 Uhr im Markgrafensaal. Tickets sind hier über den Vorverkauf erhältlich. Es gibt sie zu circa 35 €.

🐰 Für Wolkersdorf – Das Wolkersdorfer Osterbrunnenfest mit musikalischer Unterhaltung und geselligem Beisammensein findet am Sonntag, 29. März, ab 11:00 Uhr statt und läutet im Ortsteil den Frühling sowie die Osterfeierlichkeiten ein.

👗 Für Kleidertauscherinnen – Der Frühjahrs-Kleidertausch lädt zum Stöbern, Tauschen und Austausch ein. Die Veranstaltung findet am Sonntag, 29. März, von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr im Haus der Begegnungen SC in Schwabach statt. Gut erhaltene Sommerkleidung kann zuvor zwischen 11:00 Uhr und 13:00 Uhr abgegeben werden. Die Teilnahme ist kostenfrei, zusätzlich gibt es eine Spendenaktion zugunsten des Frauenhauses Schwabach. Weitere Infos findet ihr hier.

Für Sommerzeit - Am Sonntag, 29. März, beginnt die Sommerzeit. In der Nacht von Samstag auf Sonntag werden die Uhren um 02:00 Uhr eine Stunde auf 03:00 Uhr vorgestellt. Damit wird es abends länger hell, die Nacht fällt entsprechend kürzer aus. Denkt daran, eure Uhren umzustellen!

Auf einen Blick - Kommende Woche

🎸 Für Kneipenmusik - “Go ahead and play the blues if it'll make you happy.” Frei nach dem Dan Castellaneta zugeschriebenen Zitat findet am Mittwoch, 01. April, wieder der Blues Wednesday in der AnnaBar in der Bachgasse statt. Start ist um 18:00 Uhr, der Eintritt ist frei.

🔎 Für kleine Spürnasen – Das große THW-Osterrätsel führt durch die Schwabacher Innenstadt und lädt zum Suchen und Kombinieren ein. Die Teilnahme ist bis Donnerstag, 02. April, möglich, die Abgabe erfolgt von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr beim THW. Startpunkt ist die Strecke zwischen Marktplatz und Martin-Luther-Platz in Schwabach. Rätselbögen stehen online bereit, die Teilnahme ist kostenfrei. Das Schönste: Jedes Kind gewinnt. Bei Abgabe ab THW-Osternest bekommt jeder eine kleine Überraschung und kann sich die THW-Fahrzeuge genauer anschauen.

Auf einen Blick - Ostern

Ostern ist für viele Menschen in Schwabach, ob aus religiösen oder familiären Gründen, eines der wichtigsten Feste im Jahr. Deshalb haben wir für die kommenden Newsletter auch eine Übersicht der wichtigsten Termine rund um das höchste Fest des christlichen Kalenders.

Palmsonntag - 29. März (Einzug in Jerusalem)
09:00 Uhr - St. Sebald - Hl. Messe mit Segnung der Palmzweige
10:00 Uhr - St. Peter & Paul - Hl. Messe mit Segnung der Palmzweige und Palmprozession
10:30 Uhr - St. Sebald - Hl. Messe mit Segnung der Palmzweige
10:30 Uhr - Eichwasen - Hl. Messe mit Segnung der Palmzweige
19:00 Uhr- St. Peter & Paul - Sonntagabendgottesdienst mit Segnung der Palmzweige

Gründonnerstag - 02. April (Das letzte Abendmahl)
17:00 Uhr - Dreieinigkeitskirche - Gottesdienst mit Beichte und Heiligem Abendmahl
20:00 Uhr - Eichwasen - Messe vom letzten Abendmahl mit Kommunion unter beiderlei Gestalten
20:00 Uhr - St. Sebald - Messe vom letzten Abendmahl mit Kommunion unter beiderlei Gestalten, mitgestaltet von der Jungmännerschola, Agape der Jugend, Nachtwache für Alle, organisiert von der Jugend

Karfreitag - 03. April (Tag der Kreuzigung)
09:00 Uhr - St. Lukas - Gottesdienst mit Beichte und Heiligem Abendmahl
09:00 Uhr - St. Sebald - Kreuzwegandacht
10:00 Uhr - Stadtkirche - Gottesdienst mit Beichte und Heiligem Abendmahl
10:00 Uhr - Eichwasen - Familien-Kreuzweg
14:30 Uhr - Stadtkirche - Andacht zur Todesstunde Jesu
15:00 Uhr - St. Peter & Paul - Feier vom Leiden und Sterben Christi mit Chor

Karsamstag - 04. April (Totenwache)
09:00 Uhr - St. Sebald - Trauermette
10:00 Uhr - Stadtkirche - Ökumenische Andacht
15:00 Uhr - Eichwasen - Speisensegnung
20:30 Uhr - St. Peter & Paul - Osternachtsfeier mit Osteragape

Ostersonntag - 05. April (Auferstehung)
05:00 Uhr - Marktplatz - Ökumenisches Osterfeuer
05:20 Uhr - Stadtkirche - Osternacht inkl. Heiligem Abendmahl und Tauferinnerung
05:20 Uhr - St. Sebald - Hl. Messe mit Feier der Osternacht
08:00 Uhr - Waldfriedhof - Auferstehungsgottesdienst
09:00 Uhr - St. Lukas - Festgottesdienst mit Heiligem Abendmahl
09:00 Uhr - St. Matthäus - Osterfrühstück
10:00 Uhr - St. Peter & Paul - Ostermesse mit Speisensegnung
10:30 Uhr - St. Matthäus - Festgottesdienst
10:30 Uhr - St. Sebald - Ostermesse mit Kinderkirche
10:30 Uhr - Eichwasen - Ostermesse mit Speisensegnung
11:15 Uhr - Dreieinigkeitskirche - Festgottesdienst

Ostermontag - 06. April (Freude & Hoffnung)
09:00 Uhr - St. Sebald - Heilige Messe
10:00 Uhr - Stadtkirche - Hauptgottesdienst
10:00 Uhr - St. Peter & Paul - Heilige Messe
10:30 Uhr - Eichwasen - Heilige Messe
11:00 Uhr - Stadtkirche - Matinee zum Osterfest

Unser Partner der Woche:
EDEKA KRAWCZYK

Frische, die man schmeckt – bei EDEKA Krawczyk steht Qualität seit Generationen im Mittelpunkt. Ob knackiges Obst und Gemüse, ausgewählte Feinkost oder regionale Spezialitäten: Hier trifft Vielfalt auf persönliche Beratung. Mit Leidenschaft und einem feinen Gespür für Genuss sorgt das Team dafür, dass jeder Einkauf zu einem kleinen Erlebnis wird!

Geschichte der Woche - Licht in dunkler Nacht

Foto: Zapp | Die Schwabacher Stadtkirche zu Ostern

Um Punkt fünf Uhr morgens ist der Königsplatz normalerweise menschenleer. Maximal ein paar Nachtschwärmer befinden sich noch auf dem Nachhauseweg. An Ostern ist das anders. Dann versammeln sich dort Menschen aus acht christlichen Denominationen, darunter neben Katholiken und verschiedenen protestantischen Strömungen zum Beispiel Griechisch-Orthodoxe, um ein Feuer, das gemeinsam entzündet wird. Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) macht das seit Jahren möglich.

Dass eine solche ACK überhaupt existiert, ist keine Selbstverständlichkeit. Nicht alle Städte unserer Größe haben eine vergleichbar lebendige lokale Arbeitsgemeinschaft. Dass der evangelische Stadtpfarrer Paul-Hermann Zellfelder von St. Martin und der katholische Domkapitular und Stadtpfarrer Wolfgang Hörl von St. Sebald trotz einiger kritischer Fragen direkt zu einem gemeinsamen Interview zusagten, unterstreicht das konstruktive Miteinander.

Dabei darf man auch heutzutage den gesellschaftlichen Fußabdruck unserer Glaubensgemeinschaften nicht unterschätzen. Das ev. Schwabacher Dekanat, das über die Grenzen der Stadt hinausgeht, zählt allein 26 Kirchengemeinden mit rund 65.000 Gemeindegliedern. Für eine mittelgroße fränkische Stadt eine beachtliche Größe.

Foto: Privat | Dr. Paul-Hermann Zellfelder

Zur Person: Dr. Paul-Hermann Zellfelder ist geschäftsführender Pfarrer der Kirchengemeinde Schwabach-St. Martin, Beauftragter für Diakonische Arbeit und Beauftragter für Kindertagesstätten. Mit mehr als 9.500 Mitgliedern ist die Schwabacher Gemeinde die zweitgrößte Kirchengemeinde in ganz Bayern.

Foto: Kath. Pfarrei Schwabach | Domkapitular Wolfgang Hörl

Zur Person: Wolfgang Hörl ist, obwohl in der Oberpfalz geboren, eine Institution der fränkischen katholischen Kirche. Über Roth, Ingolstadt, Neuendettelsau sowie Sachsen-Lichtenau und Herrenrieden ist er seit 2023 Leiter des Pastoralraums Schwabach und Zweiter Vorsitzender der Ökumenekommission.

Was war das gleich wieder?

Und doch steht zu Beginn des Osterfests mittlerweile eine Frage, die man stellen muss. Nicht, weil man jemanden für dumm verkaufen möchte, sondern weil die Antwort für viele längst nicht mehr selbstverständlich ist: Was wird an Ostern eigentlich gefeiert?

Laut einer YouGov-Umfrage verbinden nur 18 Prozent der Deutschen Ostern in erster Linie mit der Auferstehung Christi. Der Frühling landet mit 31 Prozent auf Platz eins. Weitere 16 Prozent nannten ein langes Wochenende, elf Prozent die Suche nach Ostereiern, acht Prozent Schokoladen-Osterhasen und sechs Prozent Urlaub beziehungsweise Ferien. Es schiene, als hätte das Supermarktregal die Deutungshoheit übernommen.

Hörl bleibt hier beim Wesentlichen: Jesus Christus sei der Mensch gewordene Sohn Gottes. Karfreitag sei der Tag seines Leidens und Sterbens, Ostern der Tag seiner Auferstehung, „also, dass er nicht im Tod bleibt". Zellfelder ergänzt die Dimension dahinter: Gottes schöpferische Kraft sei in der Lage, den Tod zu überwinden. „Ohne die Ostererfahrung gäbe es den christlichen Glauben nicht", sagt er. Das ist keine fromme Beigabe. Es ist schlicht die Grundlage, aus der heraus die ersten Christen überhaupt angefangen haben, ihre Geschichte zu erzählen. Darin unterscheiden sich übrigens auch die unterschiedlichen Strömungen nicht.

Karfreitag und Ostersonntag hängen also untrennbar zusammen: Tod, Trauer, Auferstehung und Hoffnung. Für bibeltreue Christen ist das kein Mythos, sondern ein historisches Ereignis mit Konsequenzen für die Gegenwart. Progressivere Anhänger bleiben zumindest auf Meta-Ebene bei den jahrtausendealten Werten. Auf welcher Seite man steht, ist eine persönliche Frage. Aber darum geht es auch nicht so sehr, wenn man sich dem gesellschaftlichen Kontext widmet.

Christliches Fest, irdischer Halt

Wer heute von Hoffnung redet, muss schließlich aufpassen. Das Wort wird schnell zur Floskel, zur Beruhigungsformel und Buzzword. Dennoch ist es eines der ersten Worte, das beide auf die Frage nach der wichtigsten Osterbotschaft in diesen verunsichernden Zeiten nennen. Aber beide Pfarrer auf ihre ganz eigene Weise.

Hörl spricht vom „österlichen Menschen”. Dieser sei jemand, der darauf vertraut, dass sein Lebensweg begleitet wird und er von Gott immer wieder aufgefangen werde. Was nach Trost im Einzelfall klingt, meint eine optimistische Grundhaltung. Das stete Vertrauen auf ein besseres Morgen. Eine Botschaft, die sich auch nicht gläubige Menschen zu eigen machen könnten.

Zellfelder stimmt zu und zitiert ein altes lutherisches Kirchenlied: „Tobe Welt und springe; ich steh hier und singe in gar sicherer Ruh. […]" Ein Text aus dem 17. Jahrhundert, der trotz alter Sprache erstaunlich wenig nach Museum klingt. Was er beschreibt, ist keine Gleichgültigkeit gegenüber dem, was draußen passiert, sondern die Weigerung, sich davon vollständig definieren zu lassen. „Angesichts der Weltlage dennoch und trotzdem Menschen der Hoffnung sein", sagt Zellfelder.

Schwabach als Modell?

Foto: Bruder Vinzenz | Mitglieder der kath. Schwabacher Gemeinde beim Einzug in die österliche Kirche

Gelebte Einigkeit im Osterfest, große Übereinstimmung in den vermittelten Werten. Es drängt sich beim Studieren der Interviews ein naiver Gedanke auf. Kann man mehr als 500 Jahre nach dem Auseinanderbrechen der einigen christlichen Kirche fragen: Taugt das, was hier in Schwabach zwischen den Konfessionen funktioniert, als Vorbild für andere Orte?

Hörl sagt ja und nennt nur wenig als Bedingung: „Offene und dazu bereite Menschen und Herzen." Das klingt zwar bescheiden, ist aber oft für das Scheitern ökumenischer Zusammenarbeit anderswo genug.

Umso beeindruckender, was die Schwabacher ACK auch über Ostern hinaus auf die Beine stellt: ein gemeinsamer ökumenischer Kinderchor, die „Sebalder Spatzen". Seniorenkreise, die ökumenische Pilgerherberge, gemeinsame Gottesdienste von Pfingsten über das Bürgerfest bis zum ökumenischen Neujahrsgottesdienst. Am 8. Mai wird es vor der konstituierenden Sitzung des Stadtrats sogar eine ökumenische Andacht in der Stadtkirche geben. Das ist kein Sonderfall, sondern gelebter Alltag in unserer Heimatstadt.

Zellfelder betont diesen ökumenischen Schwabacher Weg auf Nachfrage: "Wir haben eine tolle ökumenische Zusammenarbeit. Das kann und sollte Vorbild in anderen Orten sein”.

Die Frage nach den Zahlen

Dass dies in manchen Orten auch schon purer Zwang statt freiem Willen ist, muss Zellfelder dabei nicht betonen. Die Kirchen verlieren Mitglieder, das ist keine neue Nachricht mehr, sondern statistischer Dauerbefund. Beide Pfarrer wissen das, und keiner tut so, als wäre es anders.

Gegen den gesellschaftlichen Megatrend des Kirchenaustritts komme man auch mit der besten Gemeindearbeit nicht an, gibt Zellfelder unumwunden zu. Das ist eine ungewöhnlich ehrliche Aussage für jemanden, der gerade für seine Institution wirbt. Aber sie klingt deshalb glaubwürdig und sollte auch vor dem Hintergrund gesehen werden, dass auch unsere Gesamtbevölkerung an sich schrumpft.

Hörl benennt die daraus entstehenden Probleme: In den kirchlichen Debatten werde zu oft vom Mangel her gedacht: zu wenig Menschen, zu wenig Geld, zu viele Gebäude, Gemeindefusionen. Was dabei verloren gehe, sei der Blick auf das, was die Kirchen tatsächlich zu bieten haben: „den Schatz und Reichtum der Bibel und der christlichen Tradition". Gemeinsam gefeierte Feste wie Ostern können Menschen mit ihren zeitlosen Werten wieder näher an die Kirchen und vor allem ihre Gemeinden binden.

Das zeigt auch der Blick auf die Zahlen. Hörl berichtet, dass die Zahl der Gottesdienstbesucher in St. Sebald zu Ostern über die Jahre steigend ist. Und die Osternacht, man muss dafür wie eingangs geschildert immerhin um kurz vor fünf auf dem Marktplatz stehen, ist laut Zellfelder inzwischen zu einem der wichtigsten kirchlichen Veranstaltungen des Jahres geworden. Das passt nicht ganz ins Bild vom unaufhaltsamen Bedeutungsverlust.

Ein Schlüssel dazu könnten auch neue, weniger klassische Formate abseits der reinen Ökumene sein. In St. Sebald bereitet die Jugend ein gemeinsames Osterfrühstück vor. Eine simple Idee, aber scheinbar mit großer Anziehungskraft. Ganz anders gelagert, aber ähnlich erfolgreich: Die Auferstehungsfeier auf dem Waldfriedhof. Draußen, im Freien und doch nah an den persönlichen Familiengeschichten vieler Anwesender entfaltet sie eine ganz besondere Wirkung.

Was bleibt für Schwabach vom Osterfest?

Foto: Zapp | Wird die Stadtkirche an Ostern weiterhin gut gefüllt sein?

Um kurz nach fünf Uhr morgens wird das Feuer auf dem Schwabacher Marktplatz dann wieder erloschen sein. Die Menschen gehen in ihre Kirchen. Jeder in seine eigene. Aber alle mit demselben Satz im Hinterkopf, den Christen seit fast zweitausend Jahren weitergeben: Er ist auferstanden. Doch was bleibt davon für die Schwabacher Stadtgemeinschaft an den anderen 364 Tagen im Jahr?

Zellfelder hat für seine Gemeinde einen Claim formuliert, der auf kirchliche Verhältnisse und ihren Hang zur Ausschmückung ungewöhnlich knapp ist: Glauben – leben – teilen. Keine Strategie, kein Leitbild-Kauderwelsch. Einfach drei Wörter, die beschreiben, was Gemeinde im Kern meint. Was er sich wünscht, dass die Menschen aus Schwabach nach Ostern mitnehmen, ist analog kompakt. „Die Sache Jesu braucht Begeisterte", sagt er. “Ich wünsche mir, dass sie die Hoffnungsbotschaft privat wie beruflich für sich mitnehmen”.

Auch Hörl wünscht sich ein großes Stück Hoffnung und eine große Portion Optimismus für alle, egal, ob sie regelmäßig zur Kirche gehen, oder nicht. Weihnachten und Ostern seien nach wie vor die bestbesuchten Gottesdienste des Jahres.

Ob diese beiden Feste ausreichen, um in Zukunft gerade junge Menschen wieder an die Kirchen zu binden, ist alles andere als sicher und muss sich zeigen.

Fest steht aber, dass die beiden großen Schwabacher Kirchen nicht nur in Person ihrer Pfarrer einen verbindenden, für alle offenen Weg beschreiten, der es den Menschen aller Herkünfte und Lebensentwürfe einfacher als an vielen anderen Orten macht, Teil einer echten Gemeinschaft mit geteilten Werten zu sein. Die Hoffnung auf ein besseres Morgen dank einer solchen Gemeinschaft ist auf jeden Fall ein Gedanke, der für Gläubige und Nicht-Gläubige gleichermaßen über das Jahr tragen kann.

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Stadtgeschehen - Menschen, Vereine, Organisationen

⚽️ Landesliga-Update
Aua. Mit 1:5 musste sich der SVU am vergangenen Wochenende dem aktuellen Team der Stunde aus Forchheim geschlagen geben. Hier war nichts zu holen. Besser lief es für den SC04, der zuhause souverän die Elf aus Weisendorf mit 3:0 bezwang. Bereits am heutigen Freitag, 27. März, müssen die “Nullies” (#7 - 26 Sp. - 39P) dabei erneut ran und empfangen um 19:00 Uhr zuhause den aktuellen Tabellenführer Ammerthal (#1 - 24 Sp. - 57P). Die Roten Teufel aus Unterreichenbach (#9 - 26 Sp. - 36P) sind am Sonntag, 29. März, um 14:00 Uhr auswärts bei Gutenstetten (#14 - 25 Sp. - 27P) auf Wiedergutmachung aus.

🚅 Zugstörung in der S-Bahn
Die S-Bahn-Linie S2 ist aktuell aufgrund einer Störung zwischen Nürnberg, Schwabach und Roth unterbrochen. Der Zugverkehr auf diesem Abschnitt fällt bis mindestens einschließlich Freitag aus. Als Ersatz verkehren Busse, Fahrgäste müssen jedoch mit längeren Reisezeiten und möglichen Verzögerungen rechnen.

🚺 Wahl der neuen Frauenkommission
Am Montag, 04. Mai, wird zum nun siebten Mal eine neue Frauenkommission gewählt. Die Versammlung beginnt um 18:00 Uhr im Markgrafensaal. Wahlberechtigt sind alle volljährigen Frauen mit Hauptwohnsitz in Schwabach. Gleiches gilt für die Kandidatur! Laut Satzung setzt sich die Kommission aus zehn Politikerinnen des jeweiligen Stadtrats sowie elf Frauen aus der Stadtgesellschaft zusammen. Ausnahme sind die AfD und die Freien Wähler, die nicht genug Frauen in ihrer Fraktion haben. Sie haben die Möglichkeit externe Vertreterinnen zu berufen. Die elf Vertreterinnen der Stadtgesellschaft werden von Gruppen, Vereinen und Verbänden vorgeschlagen. Auch als Einzelfrau ohne Zugehörigkeit kann man sich nach o.s. Kriterien zur Wahl stellen. Die Legislaturperiode ist analog der des Stadtrats von 2026 - 2032.

Aus Stadtrat & Verwaltung

🚧 Bauarbeiten in Osterferien
Die Stadtwerke arbeiten weiter an der Erneuerung der Schwabacher Infrastruktur. Dafür wird die Nürnberger Straße ab der Kreuzung der Fürther Straße stadteinwärts einseitig für Bauarbeiten eines Gasnetzanschlusses gesperrt. Die Maßnahme läuft vom 30. März bis zum 10. April. Die Umleitung erfolgt über die Fürther Straße.

💡Schwabach beteiligt sich an Earth Hour
Am 28. März ist es wieder so weit: Im Rahmen der Earth Hour gehen von 20:30 Uhr bis 21:30 Uhr die Lichter am Rathaus, der Stadtkirche und dem Brunnen am Marktplatz aus. Bei der weltweiten Aktion des WWF soll auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam gemacht werden.

🧑‍🧑‍🧒‍🧒 Familienbetreuung in den Ferienzeiten
Auch in diesem Jahr bietet die Stadt Schwabach Kinderbetreuungsangebote während der Ferien. Diese finden sich hier.

👍 Öffentliche Stadtratssitzung
Am heutigen Freitag, 27. März, findet um 16:00 Uhr eine öffentliche Sitzung des amtierenden Stadtrats statt. Die Tagesordnung findet sich hier.

Offene Stellen in Schwabach

Auf der Suche nach etwas Neuem? Dann findest Du hier vielleicht genau das richtige für dich und Deinen nächsten Karriereschritt!

📭 Hans Humpenöder - u.a. Bauleiter im Hochbau (m/w/d) in Vollzeit
📭 kraeftig - u.A. Mediengestalter (m/w/d) in Vollzeit
📭 Lebenshilfte - u.A. FSJ (m/w/d) in Vollzeit
📭 Stadtwerke SC - u.a. Energieberater (m/w/d) in Vollzeit
📭 Tobias Ritzer - u.a. Mitarbeiter Finanzbuchhaltung (m/w/d) in Vollzeit

Auch eine Stelle offen? Dann einfach unter [email protected] melden!

Immobilien-Tipp der Woche

Regelmäßig stellen wir hier bemerkenswerte Immobilien aus Schwabach und Umgebung vor, die durch ein besonders attraktives Angebot oder eine einzigartige Geschichte begeistern.

🏡 Schmuckstück für Handwerker – 1724 erbaut, braucht man für dieses historische Gebäude sicher auch weiterhin das richtige Kleingeld und handwerkliches Geschick zur Instandhaltung. Dann steht der Verwirklichung eines wirklich ganz individuellen Wohntraums nichts mehr im Wege.

Das Beste kommt zum Schluss

Für alle die das Gefühl haben, dass es nur noch schlechte Nachrichten gibt, wollen wir den Newsletter immer mit einer guten Nachricht enden lassen. In diesem Sinne wünschen wir ein schönes Wochenende und bedanken uns für Deine Zeit!

Schufa-Score wird grundlegend reformiert

Giphy

Mietvertrag, Auto-Kauf oder auch andere Investments. Bei vielen wichtigen Entscheidungen im Leben spielt der Schufa-Score eine große Rolle. Trotzdem war dieser über Jahrzehnte ungefähr so transparent wie der Main-Donau-Kanal nach einem trüben Winter.

Nun kommt Bewegung in die Sache. In der vergangenen Woche legte das Institut erstmals den neuen Score vor und zeigt nun genau, wie er zustande kommt. Verbraucherschützer loben das Projekt im Allgemeinen, trotz punktueller Verbesserungsvorschläge, z.B. für junge Zielgruppen.

Neugierig geworden? Hier kann man den eigenen Schufa-Score erfragen und noch einmal detailliert nachlesen, wie sich das neue System zusammensetzt.

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